Sie befinden sich hier » Salzburgerland » Der Salzburger Almsommer 2017 ist eröffnet

Der Salzburger Almsommer 2017 ist eröffnet

26. Juni 2017

„Still oder Prickelnd“: Mit diesem Slogan bewirbt die SalzburgerLand Tourismus GmbH (SLTG) diesen Sommer das erstklassige heimische Wasser. Dazu gehört eben manchmal auch das Wasser von oben… Wie am Sonntag bei der Eröffnung des Salzburger Almsommers in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern. Rund 200 Besucher machten die Veranstaltung dennoch zu einem stimmungsvollen Fest – darunter Karate-Weltmeisterin Alisa Buchinger und Ski-WM-Silbermedaillengewinner Roland Leitinger.

Einige unbeugsame Wanderfreunde gingen sogar zu Fuß die 1.718 Meter hinauf zur Trattenbach-Grundalm bei Neukirchen am Großvenediger – nach 2005 bereits zum zweiten Mal Gastgeber einer Almsommer-Eröffnung. Belohnt wurden sie, wie es sich für den Salzburger Almsommer gehört, mit köstlichen Hüttenschmankerln. Und pünktlich zum Ende des offiziellen Teils hörte dann auch der Regen auf und die Besucher konnten das familienfreundliche Eröffnungsprogramm genießen: mit geführten Wanderungen, einem Kräuterworkshop, der Möglichkeit zum „Kräutershoppen“, einer Kindermalstation und abenteuerreichen Almspielen für Kinder. Die musikalische Umrahmung kam von den Wildkogel Böhmischen und der alternativ-traditionellen Band LeRoxa.

Unter den Ehrengästen waren die Landtagsabgeordneten Michael Obermoser und Karl Schmidlechner, der Obmann der Salzburger Almwirtschaft Silvester Gfrerer, Landesrat Hans Mayr, Michael Porenta von Raiffeisen Salzburg, SLTG-Geschäftsführer Leo Bauernberger, der Geschäftsführer der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern Christian Wörister, Neukirchens Bürgermeister Peter Nindl und nicht zuletzt die beiden Salzburger Sportstars Roland Leitinger und Alisa Buchinger. Gemeinsam nahmen sie das traditionelle Einläuten des 14. Salzburger Almsommers vor.

Leitinger: Almwanderung als Training
Der gebürtige Pinzgauer Roland Leitinger, der im vergangenen Februar bei der Ski-Weltmeisterschaft in St. Moritz mit der Silbermedaille im Riesentorlauf die große Sensation schaffte, ist auch ein begeisterter Wanderer: „Das Vorbereitungstraining für die nächste Saison ist ja schon wieder voll im Gange. Umso schöner ist es, an einem freien Tag den Sommer in der Heimat zu genießen. Eine Almwanderung hält außerdem wunderbar fit – dann ist auch einmal ein Speckbrot oder ein Bauernkrapfen erlaubt.“

Möglichkeiten dazu gibt es im Salzburger Almsommer jedenfalls genug. Ein Viertel der Fläche im SalzburgerLand ist Almfläche. In über 500 Hütten können die Wanderer einkehren – 172 davon tragen aktuell die Auszeichnung „Almsommerhütte“. Dieses Zertifikat garantiert den Gästen ein wirklich authentisches Almerlebnis mit regionalen Produkten und besonderer Ursprünglichkeit.

Erfolgsgeschichte Salzburger Almsommer
Der Salzburger Almsommer als zentrales touristisches Produktangebot im Sommer ist eine Erfolgsgeschichte des Tourismus im SalzburgerLand. Seit dem ersten Salzburger Almsommer im Jahr 2004 sind die Nächtigungen in den Sommermonaten um mehr als drei Millionen gestiegen, das entspricht einer Steigerung von über 30 Prozent. Noch imposanter ist der Anstieg bei den Ankünften mit rund 60 Prozent.

„Ein regionaler Tourismus braucht die Almwirtschaft“
In seiner Rede zur Eröffnung des Salzburger Almsommers betonte Leo Bauernberger dann auch die wichtige Wechselwirkung zwischen Landwirtschaft und Tourismus: „Die über 1.800 blühenden Almen im SalzburgerLand sind Ausdruck einer überaus wertvollen Kulturlandschaft. Die Almbauern produzieren hier hochwertige, frische und regionale Lebensmittel und sind damit wichtige touristische Angebotsträger – denn genau das ist es, wonach unsere Gäste immer stärker suchen. Ein regionaler Tourismus kann ohne funktionierender Landwirtschaft nicht zukunftsfähig bleiben. Es muss daher unser aller Anliegen sein, die lebendige Almwirtschaft im SalzburgerLand zu erhalten und die Almbauern bestmöglich zu unterstützen“.

Mehr Infos: www.almsommer.com

Das ist der Salzburger Almsommer 2017
Das Motto des diesjährigen Salzburger Almsommers ist „Quellwasser und Bergkräuter“ – passend auch zur SalzburgerLand-Sommerkampagne, die das erfrischende heimische Wasser in den Mittelpunkt stellt. Ein besonderes Augenmerk wird aber auch auf die Familienfreundlichkeit des Angebots gelegt. Immerhin sind viele Almsommerhütten ganz einfach in 30 Minuten bis eineinhalb Stunden zu Fuß erreichbar. Seit heuer werden daher „Kinder-Almen“ auch gesondert ausgezeichnet: Diese Almhütten müssen spezielle Angebote für Familien mit Kindern, wie einen Spielplatz oder Tiere zum Streicheln, in Sichtweite zu den Tischen aufweisen.