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„Meine Stille Nacht“ feiert Premiere am 24.11.2018:

14. März 2018

Nach den Vorrecherchen im vergangenen Jahr kam das US-amerikanische Kreativteam rund um den oscarnominierten Filmkomponisten John Debney, Drehbuchautorin Hannah Friedman und Songwriterin Siedah Garret im Mai 2018 nach Salzburg zurück. Schritt für Schritt nimmt das neue Musical Play „Meine Stille Nacht“ Formen an. Gemeinsam mit Regisseur Andreas Gergen vom Salzburger Landestheater fanden die ersten Proben im Workshop-Format statt. Die heiße Probenphase beginnt Mitte Oktober. Nach der Weltpremiere am 24. November 2018 wird das Stück bis Weihnachten elf Mal in der Salzburger Felsenreitschule zu sehen sein. Es gibt noch Karten.

„Meine Stille Nacht“ heißt das Stück, das anlässlich des 200-Jahr-Jubiläums des Weihnachtsliedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ ab November 2018 in der legendären Salzburger Felsenreitschule zu sehen sein wird. Der Anstoß zu diesem Großprojekt kam von Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH, in Auftrag gegeben wurde es von Carl Philip von Maldeghem, dem Intendanten des Salzburger Landestheaters, der sich umgehend für die Idee begeistern konnte. In den Hauptrollen sind unter anderem Milica Jovanovic (Musical Play „The Sound of Music“) als Elisabeth, Dominik Hees (TV-Serie „Danni Lowinski“) als Justin, Bettina Mönch („Evita“) als Baronin und Pavel Fieber („My Fair Lady“) als Großvater Kurt zu sehen.

Auf der Suche nach dem Stern
Was ist Glück? Wie finden wir es? Lohnen sich Träume? Wie finde ich meinen Stern? Und darf man seine Talente vergeuden? Um diese und ähnliche Fragen dreht sich das Musical Play „Meine Stille Nacht“: Es versteht sich als modernes Weihnachtsmärchen, das Anlehnung nimmt an einer Geschichte, die sich 2018 zum zweihundertsten Mal jährt: Das erste Erklingen von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ in Oberndorf bei Salzburg. Nicht Joseph Mohr oder Franz Xaver Gruber kommen in dem Stück vor, aber es werden einige ihrer Lebensthemen aufgegriffen. So wie etwa Joseph Mohr als ledig geborenes Kind von der Gesellschaft diskriminiert wurde, geht es heute vielen Flüchtlingen, Obdachlosen, Transsexuellen und Andersdenkenden. So wie man sich vor 200 Jahren nach den Napoleonischen Kriegen nach Frieden sehnte, sehnt man sich noch heute nach Brüderlichkeit, Gemeinschaft und Verbundenheit. Vieles hat sich getan, vieles ist heute noch so aktuell wie damals.

Ein Stück zwischen Tradition und Innovation
Drehbuchautorin Hannah Friedman hat ganz bewusst aktuelle Themen herangezogen und nach Parallelen zur Entstehungsgeschichte von „Stille Nacht! Heilige Nacht!“ gesucht. Sie hat sie auch gefunden. „Die Verknüpfung von Tradition und Innovation hat mich interessiert. Es braucht immer Visionäre wie Joseph Mohr einer war, die sich trauen, Neues zu wagen. Das ist ein Thema, das immer gleich bleiben wird, auch wenn sich die Welt verändert“, so die 31-jährige New Yorkerin. „Wir wollen keine österreichische Geschichte erzählen, sondern eine universell gültige. Es ist der Blick von außen auf ein Land voll faszinierender Geschichte und Schönheit. In dem Stück will ich aber auch aufzeigen, wie wichtig es ist, offen für Neues zu bleiben und an Visionen zu glauben.“

Eine glamourös erzählte Geschichte
Während das Stück in Amerika beginnt, wird im Laufe der Handlung der Schauplatz gewechselt. Protagonist Justin verlässt seine Familie im hektischen, vorweihnachtlichen Zuhause, in dem er sich mehr einsam als zugehörig fühlt, und kommt nach Salzburg: Von hier stammt Elisabeth, die er vor vielen Jahren als Austauschschülerin kennen gelernt hat. In Salzburg hofft er aber auch, sein Talent und die Liebe zur Musik leben zu können.
Das Stück ist aufwendig inszeniert, ist hoch emotional und durchaus glamourös: Rund 100 Mitwirkende umfasst das Ensemble des Salzburger Landestheaters für „Meine Stille Nacht“. Als Orchester konnte das renommierte Mozarteumorchester Salzburg gewonnen werden. Eine besondere Rolle übernehmen die Kinder, die für das Stück gecastet wurden, wie das in Salzburg Tradition hat. Sie formieren sich zu einem kunterbunten Haufen und stellen eine Band dar, die in ihrer Vielfalt alle Facetten der Gesellschaft widerzuspiegeln scheinen. Liedtexterin Siedah Garret („I just can’t stop loving you“) hat für jeden einzelnen Part einen Rap geschrieben: Bei den Proben war sie zu Tränen gerührt. John Debney („Sin City“, „Ice Age“) erging es ähnlich: Auch er vergoss Tränen, als er die Protagonisten die ersten Szenen spielen und singen hörte.

Musik als verbindendes Element
„Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber nutzten die Musik, um ihre Gefühle auszudrücken. Ihnen war aber auch die verbindende Kraft der Musik bewusst“, sagt Hannah Friedman. „Die Botschaft von ‚Stille Nacht! Heilige Nacht!‘ ist universell und überdauert die Zeit. Ich hoffe, dass es dem Publikum ganz ähnlich ergehen wird: Es würde mich freuen, wenn die Menschen die Salzburger Felsenreitschule verlassen würden und ihre Verbundenheit mit anderen Menschen und der Welt spüren könnten.“

Tickets und Termine von „Meine Stille Nacht“:
Sa, 24.11.2018, 19 Uhr (Premiere) ausverkauft!
Do, 29.11.2018, 20 Uhr
Sa, 01.12.2018, 19 Uhr
Di, 04.12.2018, 20 Uhr
Do, 06.12.2018, 20 Uhr
Fr, 07.12.2018, 20 Uhr
So, 09.12.2018, 15 Uhr
Mi, 12.12.2018, 20 Uhr
Do, 13.12.2018, 20 Uhr
Sa, 15.12.2018, 19 Uhr
So, 16.12.2018, 15 Uhr
Di, 18.12.2018, 20 Uhr

Für alle Termine (außer der Premiere) sind noch Tickets erhältlich! Karten von 8 Euro bis 85 Euro.
www.meinestillenacht.at