Österreichs Friedensbotschaft an die Welt

Landesausstellung in neun Orten

Salzburg, Oberndorf, Hallein, Arnsdorf, Mariapfarr, Hintersee, Wagrain, Hochburg-Ach in Oberösterreich und Fügen im Zillertal (Tirol) sind die einzelnen Teile, die zusammen das große Ganze, die dezentrale Landesausstellung von 29. September 2018 bis 3. Februar 2019, ergeben. Diese können alle - praktisch und günstig - mit einem Kombiticket besucht werden. Gezeigt werden die unterschiedlichsten Facetten rund um die Entstehung des Liedes „Stille Nacht! Heilige Nacht!“, dessen Schöpfer Joseph Mohr (Text) und Franz Xaver Gruber (Melodie) sowie die Verbreitung, Vermarktung und Instrumentalisierung.

Advent / Stille NachtPresse

Neunteiliges Ausstellungs-Mosaik
Die wichtigsten Lebensstationen von Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber spiegeln sich in den Ausstellungen der einzelnen Orte wider: In Oberndorf stehen die Erstaufführung des Liedes und der sozialhistorische Kontext der Entstehung im Mittelpunkt. Während in Hochburg-Ach die Kindheit und Jugend von Franz Xaver Gruber erzählt wird, dreht sich in Arnsdorf alles um den Lehreralltag im 19. Jahrhundert.

Lebenswerk und Nachlass
In Hallein wiederum zeigt das komplett restaurierte und neugestaltete Museum das Lebenswerk und den Nachlass Grubers mit Autographen, Möbeln und persönlichen Gegenständen. Alles neu ist auch in Mariapfarr: Das Ausstellungskonzept „Stille Nacht – auf den Weg gebracht“ verbindet Joseph Mohr, der bereits 1816 hier den Text verfasst hat, mit dem Thema Wallfahrt in den verschiedenen Religionen.

Auf den Spuren des Textdichters
Vom harten und kargen Leben eines Seelsorgers in einem kleinen Bauerndorf erzählt der Joseph-Mohr-Weg in Hintersee, während Wagrain als letzte Lebensstation neben seinem seelsorgerischen Wirken sich auch der weltweiten Verbreitung des Liedes widmet, den Wert von Zeit und Stille thematisiert und sich in einer Sonderschau mit kulinarischen Genüssen und weihnachtlichen Traditionen in Europa auseinandersetzt.

Von Salzburg über Tirol in alle Welt
Analog zu den sechs Strophen des Liedes erzählt das Salzburg Museum die Entstehungsgeschichte, die Biographie der beiden Urheber und setzt sich mit der Verbreitung sowie der politischen und kommerziellen Instrumentalisierung auseinander.
Die weltweite Verbreitung des Liedes steht in Fügen im Zillertal (Tirol) im Mittelpunkt: Während im Schloss Fügen die Reisen der Sängerfamilien sowie die Geburt und Entwicklung des „Tales der Musik“ erzählt werden, kann man im Heimatmuseum in der Widumspfiste so mancher „exotischen“ Aufnahme des Liedes lauschen.

Ein bunter Reigen an Angeboten
Die Museen bieten unterschiedlichste Führungen, Vermittlungsprogramme für Schulen, Familienprogramme und Kinderprojekte begleitend zu den einzelnen Ausstellungen an.

App „Wege zur Stillen Nacht“
Die eigens entwickelte App „Wege zur Stillen Nacht“ erzählt spannende Geschichten rund um das Weihnachtslied und die beiden Schöpfer und spricht vor allem junge Besucher an. Die „Großen“ können jeweils eigene, persönliche Friedensbotschaften mit anderen teilen. Die mobile App gibt es in den App-Stores oder per QR-Code in den Museen zum Download.

Ein Ticket – Neun Orte
Für alle Stille-Nacht-Museen gibt es ein gemeinsames Kombiticket zum Preis von € 18,00 (ermäßigt € 12,00), das in allen Museen, bei der Stille Nacht 2018 GmbH und online ab 25. September 2018 unter www.landesausstellung2018.at  gekauft werden kann. Mit diesem Ticket können alle Museen während der gesamten Ausstellungsdauer besucht werden. Inkludiert ist außerdem ein Salzburger Verkehrsverbund-Tagesticket, gültig an einem frei zu wählenden Tag innerhalb des SalzburgerLandes. Weiters bietet auch jedes Museum Einzeleintritte an.

Die Eckdaten der Landesausstellung
„200 Jahre Stille Nacht! Heilige Nacht!“ – Österreichs Friedensbotschaft an die Welt:

Ausstellungsdauer:             29. September 2018 bis 3. Februar 2019

Kernöffnungszeiten in
allen Museen:                       Dienstag bis Sonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr

Weitere Öffnungszeiten je nach Museum individuell gestaltet.

Weitere Informationen:    www.landesausstellung2018.at

Museumshotline:                 T +43 662 80422018


9. Oktober 2018

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