Almhütte auf der Sulzenalm vor der Bischofsmütze © SalzburgerLand Tourismus

So geht Sommer verlängern im SalzburgerLand

Genusswandern und Radfahren zum Sommerausklang

Vielen Menschen gilt der Herbst als die allerschönste Jahreszeit: Die Äcker sind abgeerntet, der Altweibersommer zaubert magische Lichtstimmungen in die Wälder und die Seen sind erquickend frisch. Während die Sennleute mit ihren Tieren ins Tal zurückkehren und die Almhütten winterdicht gemacht werden, herrscht auf den Gipfeln die beste Fernsicht des Jahres. Alle, die jetzt noch einmal die Wanderschuhe schnüren oder in die Pedale treten wollen, finden im SalzburgerLand traumhafte Bedingungen vor. Nun heißt es, die letzten wärmenden Sonnenstrahlen einzufangen und die Natur in vollen Zügen zu genießen: So etwa beim „Salzburger Gipfelspiel“, auf der Großglockner Hochalpenstraße oder im Rahmen der „Kitzsteinhorn Explorer Tour“.

Almsommer & WandernPresse

Ab Ende August fängt es im SalzburgerLand zu „herbsteln“ an. Es sind kleine Anzeichen, die vom Sommerende künden, doch die Einheimischen kennen sie genau: Über den Feldern bilden sich morgendliche Nebelfelder. Die Wälder sind voll von Pilzen, Schwammerln, Schwarz- und Preiselbeeren. Die Tage werden kürzer und beim abendlichen Sommerspritzer zieht man sich schon eine Jacke über die Schultern. In der Stadt gehen die Salzburger Festspiele zu Ende und Eltern eilen mit ihren Kindern zum Schulstart in die Schreibwarenhandlungen.

Mit dem Salzburger Bauernherbst alte Bräuche neu entdecken
Der Herbst ist im SalzburgerLand eine vielversprechende Zeit: Alles steht auf Neuanfang und dennoch zieht sich die Natur zurück und bereitet sich auf die winterliche Ruheperiode vor. Almhütten werden geputzt und verschlossen und im Tal werden die Tiere mit bunten Festen samt Musik und Kulinarik empfangen. Kirtage werden gefeiert, ebenso wie Erntedankfeste und traditionelle Bräuche wie etwa der Liachtbratlmontag. Diese Lammertaler Besonderheit geht auf eine alt überlieferte Tradition zurück, die im Rahmen des Bauernherbstes neu belebt wurde. Zu früheren Zeiten war es Gesellen und Lehrbuben aus Gründen der Sparsamkeit während der Sommermonate verboten, bei der Arbeit künstliches Licht zu verwenden. Erst im Herbst, wenn es die frühe Dämmerung nicht mehr anders zuließ, durfte wieder Licht gemacht werden. Als Dankeschön fürs Energiesparen gab der Meister ein Liachtbratl aus: Heute wird der feine Braten immer am Montag nach dem 29. September serviert. Ein Aktivurlaub im SalzburgerLand lässt sich ideal mit dem Salzburger Bauernherbst verbinden. www.bauernherbst.com

Im Herbst die sieben Gipfel des Salzburger Gipfelspiels erwandern
Seit Juni 2020 gibt es in der Salzburger Sportwelt das „Salzburger Gipfelspiel“. Es umfasst sieben Gipfel in den Ferienorten Filzmoos, Flachau, St. Johann, Radstadt, Altenmarkt-Zauchensee, Eben und Wagrain-Kleinarl: Im Rahmen des neuen Wander-Erlebnisses begeben sich Wanderer auf die Spuren der „Wohlwollenden Königin und ihrer Edelmänner“ und entdecken auf jedem Gipfel ein eigens entwickeltes Ritual. Impulse und Gedankenanstöße sollen zu einem bewussten Wandererlebnis beitragen und nachhaltig Wirkung zeigen. Zu Beginn können Gipfelspieler in allen teilnehmenden, örtlichen Tourismusverbänden die „Gipfel-Box“ samt Wanderkarte, Tourenbuch und Karabinerhäferl käuflich erwerben. Der höchste Gipfel ist der 2.051 Meter hohe Lackenkogel („Der Wächter“): Die Berge können bei guter Wetterlage bis weit in den Herbst hinein erwandert werden. www.salzburgersportwelt.com

Zu Fuß oder mit dem Rad auf die Großglockner Hochalpenstraße
Der Herbst im Hochgebirge ist der schönste Vorbote auf den bevorstehenden Winter: Golden leuchten die Lärchen im Licht, die grandiose Fernsicht lässt die Dreitausender des Nationalparks Hohe Tauern näher rücken und auf den Terrassen der Hütten und Gasthäuser genießen Wanderer, Radfahrer und Ausflügler die letzten warmen Sonnenstrahlen. Am Fuße des höchsten Berges Österreichs laden entlang der Großglockner Hochalpenstraße Lehrpfade, Wanderwege und Gipfeltouren zu unvergesslichen Naturerlebnissen.

Tourentipps:

  • Von der Edelweißspitze auf einer beeindruckenden Kammwanderung auf den Baumgartlkopf (2.623 m) und den Hirzkarkopf (2.548 m).
  • Vom Hochtor auf den 3.018 Meter hohen Brennkogel.
  • Vom Alpinzentrum Glocknerhaus zum Margeritzenstausee, zum Sandersee und weiter zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe.

Für Radfahrer ist die 12,9 Kilometer lange „Glocknerkönig-Strecke“ von Ferleiten (1.145 m) zum Fuscher Törl (2.428 m) ein fulminanter Saisonabschluss: Hier, am Ziel der Zeitmessstrecke, eröffnet sich ein fantastischer Panoramablick auf den Großglockner sowie auf die Gletscher Teufelsmühlkees, Hochgruberkees, Bockkarkees und Fuscherkarkees. www.grossglockner.at

Bis 20. September 2020 verlängert: die „Kitzsteinhorn Explorer Tour“
Bis auf über 3.000 Meter Seehöhe und damit schon in die arktische Klimazone führt die „Kitzsteinhorn Explorer Tour“: Über die neue, spektakuläre Seilbahnachse der K-ONNECTION geht es vom Ortszentrum in Kaprun zur legendären Aussichtsplattform „TOP OF SALZBURG“ (3.029 Meter). In Begleitung eines Rangers werden ganz komfortabel vier Klimazonen durchquert und 2.261 Höhenmeter überwunden. Auf den Seilbahn-Abschnitten nehmen Besucher die Adlerperspektive ein – grandios sind die Aus- und Tiefblicke von den rundum verglasten Panoramagondeln der 3K, dem Herzstück der neuen Seilbahnverbindung. Dazwischen werden kleinere Erkundungstouren unternommen, um Fauna und Flora in den jeweiligen Klimazonen im Tal, am Langwiedboden auf 1.900 Meter, beim Alpincenter auf 2.500 Meter und an der Gipfelstation auf 3.000 Meter zu erkunden. Die dreieinhalbstündige Tour findet – ebenso wie die „Nationalpark Gallery Tour“ – noch bis 20. September 2020 statt. www.kitzsteinhorn.at

Der Herbst ist die ideale Zeit für Radurlaub im SalzburgerLand
Bevor die Räder eingewintert werden, wollen sie noch einmal rollen: Das SalzburgerLand ist ein wahres Rad-Eldorado für E-Biker, Mountainbiker, Rennrad- und Genussradfahrer. Vor allem die Weitwanderradwege wie der 310 Kilometer lange Tauernradweg von den Krimmler Wasserfällen bis nach Passau, der 410 Kilometer lange Alpe Adria Trail von Salzburg nach Grado oder der 450 Kilometer lange Mozart-Radweg sind ideal, um noch einmal längere Zeit im Sattel zu verbringen. Wie mit Rückenwind radelt es sich beim E-Biken im SalzburgerLand. Bei jedem Tritt in die Pedale spürt man die Motorunterstützung und genussvoll kommt man so an die schönsten Plätze. 25 besonders schön gewählte Routen für E-Biker findet man in der Hochkönig Region. 18 E-Tankstellen, die höchstgelegene sogar auf 1.900 Meter, sorgen für unbeschwerte Weiterfahrt mit vollem Akku. E-Mobilität am Bike wird auch im Salzburger Saalachtal großgeschrieben. 120 Verleih-Bikes sorgen dafür, dass man mit kleinem Gepäck anreisen kann, 24 bike-energy Ladestationen für Unbeschwertheit vor Ort. Die Touren führen unter anderem auf die bekannte Loferer Alm. Sternförmig breiten sich die Seitentäler des UNESCO-Biosphärenparks Salzburger Lungau aus und warten darauf, „erradelt“ zu werden: Die rund 500 Kilometer können größtenteils auch von E-Bikern erreicht werden. Zur Verfügung stehen rund 150 E-Bikes (Mountain- und Citybikes) und knapp 100 Akkuladestationen.

Veranstaltungstipp: UCI World Championships – Dreifach-WM in Saalfelden Leogang
In Saalfelden Leogang finden in diesem Jahr nach 2012 zum zweiten Mal die UCI Mountainbike Weltmeisterschaften statt. Die bereits bestätigten UCI-Titelkämpfe in „Downhill“ wurden um die Disziplinen „Cross Country“ und „E-Mountainbike“ zur Vierfach-WM erweitert. Das bedeutet jede Menge Action von 7. bis 11. Oktober 2020 im EPIC Bikepark Leogang. www.bikewm2020.com


7. September 2020
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