Der Wald ist neuer Markenbotschafter 2019/20

SalzburgerLand rückt den „Natur- und Lebensraum Wald“ in den Fokus

Das SalzburgerLand ist gesegnet mit einer traumhaft schönen, intakten und vielfältigen Naturlandschaft: Neben den Almen, den Seen und den Bergen sind es vor allem die gesunden Wälder, die ein kostbares Gut, eine wertvolle Ressource und einen unvergleichlichen Natur- und Lebensraum darstellen. In den letzten Jahren haben auch Medizin und Wissenschaft den Wert des Waldes als wohltuenden und heilsamen Ort bestätigt und seine positiven Wirkungen nachgewiesen. Ab 2019 rückt die SalzburgerLand Tourismus GmbH den Wald in den Mittelpunkt ihrer Kommunikation. Die neue Kampagne trägt den Namen „Einatmen. Ausatmen.“ und bezieht sich auf den Wald als einen Ort der Verwandlung mit enorm hohem Erholungs- und Entspannungspotenzial für Urlauber, Gäste und Einheimische.

Natur- und Lebensraum Wald

Der Wald gilt als Sehnsuchtsort und „heilsames Medium“ des modernen Menschen: Hier findet er in seiner Freizeit und im Urlaub Ruhe, Erholung und Inspiration. Damit verfügt der Wald über ein ähnlich hohes touristisches Potenzial wie die Salzburger Almen oder die glasklaren Seen. Im SalzburgerLand ist der Wald allgegenwärtig: Salzburgs „grüne Lunge“ nimmt mehr als die Hälfte (52,5 %) der gesamten Landesfläche ein. Das Bundesland liegt damit auf Platz 3 der waldreichsten Bundesländer Österreichs, das wiederum zu den Top 10 der waldreichsten Länder Europas zählt. Der Wald im SalzburgerLand verfügt über einige Besonderheiten: Er gilt als lichter, freundlicher und gesunder Berg-Mischwald, der von tausenden Kilometern bestens markierter Rad- und Wanderwege durchzogen ist. Der Wald ist „Salzburgs grüne Hälfte“ und damit auch ein bestimmender Faktor der heimischen Kultur- und Naturlandschaft.

„Wald alpin“ – ein Ort der Verwandlung
Im SalzburgerLand wirkt der Wald im Kontext der Berge. Die verschiedenen Höhenlagen – vom Laub-Mischwald in niedrigeren Lagen bis hin zu den alpinen Waldtypen mit Zirben und Lärchen – bieten zu jeder Jahreszeit unterschiedliche Naturräume. Doch der Wald ist nicht nur Erholungsraum und mystischer, vitaler und intakter Natur- und Lebensraum, sondern auch Arbeitsplatz, Einkommens- und Ertragsquelle sowie Lebensraum für Wildtiere. Das Leben und Wirtschaften wäre ohne Wald, Forst und Holz im SalzburgerLand undenkbar. Die Holz- und Forstwirtschaft stellt im ländlichen Bereich einen entscheidenden Einkommensfaktor dar. Der Wald reinigt Atemluft und Trinkwasser und bietet Schutz vor Naturgefahren. Der Anteil des Schutzwaldes ist im SalzburgerLand fast doppelt so hoch wie im österreichischen Durchschnitt.

Experten befürworten den Wald als Markenbotschafter
Die große Bedeutung des Waldes für ganz unterschiedliche Branchen war es auch, warum man im SalzburgerLand im Vorfeld der Kampagnenentwicklung Experten aus allen Sparten hinzugezogen hat. „Alle lieben den Wald, aber es gibt viele Faktoren, die der Tourismus im Hinblick auf den Wald berücksichtigen muss“, erklärt Leo Bauernberger, Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus GmbH. „Wir haben bereits während des Strategieprozesses intensive Gespräche mit Vertretern der Holzbranche, mit Jägern, Waldbesitzern und -experten geführt. Unser Ziel war es, eine stimmige und wertschätzende Zusammenarbeit mit den Partnern aus allen Sparten zu finden. Zudem wissen wir aus der Vergangenheit, wie wichtig nicht-touristische Sichtweisen für die Produktentwicklung sind. Dass der Wald als touristischer Markenbotschafter befürwortet wurde, ist eine hervorragende Ausgangsbasis für unsere Arbeit.“

Neue Kampagne „Einatmen. Ausatmen.“
Die neue Kampagne „Einatmen. Ausatmen.“ bezieht sich auf den Wald als einen Ort der Verwandlung. Während der Mensch im Wald Aktivitäten wie Wandern, Spaziergehen oder Radfahren nachgeht, nimmt er bewusst oder unbewusst viele Sinneseindrücke wahr. „Diese waldtypischen Geräusche, Gerüche oder visuellen Reize haben einen, wie wir mittlerweile wissen, nachhaltigen Effekt auf Körper, Geist und Stimmung“, erläutert Leo Bauernberger. „Das Einatmen von immunstärkenden Substanzen, den sogenannten Baum-Terpenen, und anderer Aromastoffe beispielsweise wirkt sich positiv auf den menschlichen Körper aus und erzeugt evolutionsbedingt ein Gefühl von Geborgenheit. Der Mensch fühlt sich im Wald wohl, sofern bestimmte Voraussetzungen wie etwa markierte Wege und Orientierungshilfen gegeben sind.“ Der Wald schenkt Kühle an heißen Tagen und sorgt für Überraschungen – Ameisenhügel, Feuersalamander und Schwarzbeeren – am Wegesrand. Er animiert zum Innehalten, Lauschen, Spüren, Bewegen oder Spielen. Somit sind Salzburgs Wälder zu jeder Jahreszeit ein sinnliches Naturerlebnis.

Waldmeisterliches SalzburgerLand – Angebote in allen Ferienregionen
Das Angebot in Sachen Wald ist quer durch alle Ferienregionen im SalzburgerLand sprichwörtlich waldmeisterlich: So etwa gibt es zahlreiche Themen- und Erlebniswege, geführte Wanderungen, angeleitetes Waldbaden, Angebote von Waldpädagogen und Waldseilgärten. Die Allgegenwart des Waldes im SalzburgerLand bewirkt, dass jede Almwanderung auch ein kleines Stück durch den Wald führt. Es gibt von Gämsen bevölkerte Stadtwälder und unberührte Urwälder wie etwa im Nationalpark Hohe Tauern: Hier wachsen bis zu tausend Jahre alte Zirben.
Und auch das Holz ist allgegenwärtig: Nichts prägen die Landschaft, Architektur und Brauchtum im SalzburgerLand so sehr wie die Bäume und ihr Holz. Produkte aus dem Wald finden sich auch in den Wellnessabteilungen, Spas und Thermen in Form von Ölen, Tinkturen oder Aufgüssen aus heimischen Nadelhölzern. Besonders die Zirbe spielt eine bedeutende Rolle in Sachen Erholung und Schlafqualität. Auch kulinarisch ist der Wald ein echtes Schatzkästchen: Auf den Almen, in Landgasthäusern und in der Spitzengastronomie finden Zutaten wie Wildfleisch, Beeren oder Pilze ihren Weg in die Töpfe und auf die Teller.

Ausgewiesene Holzkompetenz im SalzburgerLand
Darüber hinaus verfügt das SalzburgerLand über eine hohe Kompetenz in Sachen Wald und Holz: Kuchl in der Genuss- & ErlebnisRegion Tennengau gilt als die holzfreundlichste Gemeinde Österreichs. Der „Wissenscampus Kuchl“ umfasst die FH Salzburg mit drei Studiengängen sowie das Holztechnikum Kuchl mit der Fachschule für Holzwirtschaft, der Höheren Technischen Lehranstalt für Wirtschaftsingenieure/Holztechnik und der Werkmeisterschule für Holztechnik/ Produktion, die Landesberufsschule Kuchl sowie die Einrichtungsberaterschule Kuchl. Weiters sind die Landesinitiativen Holzcluster und proHolz Salzburg an diesem Standort gebündelt.
Mit Erwin Thoma stammt einer der international erfolgreichsten Holz-Visionäre aus dem SalzburgerLand: Der Förster, Unternehmer und Buchautor hat das weltweit einzigartige „Holz100-System“ zum Bau von Holzhäusern erfunden und entwickelt. Die Häuser in Massivholzbau-Weise bestehen zu hundert Prozent aus dem Naturstoff – vorzugsweise aus Mondholz – und kommen ganz ohne Leim aus. Erwin Thoma hat weit über 1.000 Gebäude in über 30 Ländern der Welt errichtet. Im SalzburgerLand kann bei den folgenden Gastgebern in Thoma-Holzhäusern übernachtet werden: Hotel Forsthofalm in Leogang, im Baumhaus Goldegg und im Hotel Garni „Binggl“ in Mauterndorf.

Informationen: www.salzburgerland.com


5. März 2019
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