Wasser-Vielfalt im SalzburgerLand
Zwischen Quellwasser, Seen und Sommerfrische
Eiskaltes Quellwasser, ein glitzernder See im Tal und vielleicht später noch eine Runde mit dem Kajak: Im SalzburgerLand wird Wasser auf vielen Ebenen zum Erlebnis. Die erfrischende Kühle, das sanfte Schimmern auf der Oberfläche und sogar ein sommerliches Gewitter verleihen der Landschaft ihren besonderen Reiz. So fühlt sich purer Sommer an.
Wasserreiches SalzburgerLand
Kristallklare Flüsse, erfrischende Seen und grenzenlose Freizeitmöglichkeiten, die sich im und um das Wasser abspielen – davon hat das SalzburgerLand reichlich zu bieten. 180 natürliche Seen mit bester Trinkwasserqualität, 22 angelegte Badeseen und über 60 Freibäder sorgen für perfekten Badespaß.
Auch Wassersportfreund*innen wird einiges geboten: Segeln oder Kanufahren, Kite-Surfen oder Stand-Up-Paddeln, Tauchen oder Angeln – im Salzburger Seenland, auf den malerischen Seen des Salzkammerguts oder am Zeller See. Abenteuer pur erlebt man beim Rafting, Canyoning oder Kajakfahren auf der Salzach, der Saalach, der Lammer oder in einem erfrischenden Gebirgsbach.



Freizeitelement mit Genussfaktor
Nicht zu vergessen: Ohne das qualitativ hochwertige Salzburger Wasser wäre auch die Salzburger Küche nur halb so gut! Noch dazu schmeckt das Salzburger Wasser hervorragend, egal ob still oder prickelnd…
Salzburg ist mit einem reichen Wasservorkommen gesegnet. Das Trinkwasser in der Stadt hat allerbeste Qualität und kann aus der Leitung getrunken werden.
Im ganzen Bundesland Salzburg sorgen aktuell 361 öffentliche und frei zugängliche Trinkwasserbrunnen für Erfrischung und bieten eine unkomplizierte Möglichkeit, die eigene Wasserflasche aufzufüllen und sich an heißen Tagen abzukühlen. Viele davon befinden sich in der Salzburger Altstadt und an bekannten Plätzen wie dem Residenzbereich, am Universitätsplatz oder in der Nähe des Alten Markts.
Trinkwasser Brunnen im Überblick
Wenn das Wasser mal von oben kommt
… muss man im SalzburgerLand noch lange nicht verzagen. Es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Bei Regenwanderungen kann man die Natur von einer ganz neuen Seite kennenlernen. Die Landschaft wird eine andere, der Blick verändert sich, die Luft wird frischer, der Boden, auf dem man wandert, wird weicher und auch die Bäche und Flüsse klingen anders als an Sonnentagen. Wagen Sie doch mal den Schritt raus ins (moderate) Regenwetter und streifen Sie als „Wasserforscher*in“ durch den regennassen Wald, wandern Sie entlang der Salzburger Flüsse oder an idyllischen Bergseen. Sie werden sehen: Das SalzburgerLand kann auch bei Regen unglaublich charmant sein.



Buchtipp: Siegfried Hetz: Regenwandern zwischen Salzach und Saalach (Verlag Anton Pustet)
Wasserreiche Stadt Salzburg
Zwischen Salzach, Almkanal & Wasserspielen
In der Stadt Salzburg gibt es aktuell 27 frei zugängliche Trinkwasserbrunnen, bei denen man sich in einer Sightseeing-Pause erfrischen kann. Ein wahrer Augenschmaus sind aber auch alle „normalen“ Brunnen in der Stadt: Angefangen beim Residenzbrunnen über die berühmte Pferdeschwemme bis hin zu den modernen Brunnen in der Linzergasse, durch die an heißen Tagen die Kinder tollen.
Im wahrsten Sinne des Wortes hautnah erleben kann man das Wasser auch bei den Hellbrunner Wasserspielen. Einst ließ Fürsterzbischof Markus Sittikus sie zur Belustigung seiner Gäste erbauen. Amüsant ist ein Besuch auch heute noch, denn man weiß nie, ob das Wasser von links, rechts, oben oder von unten spritzt.
Inmitten des Hellbrunner Parks steht zudem eine wunderbare Kneippanlage, in welcher man sich nach einem Spaziergang durch den Schlossgarten oder dem Besuch des Hellbrunner Spielplatzes die Füße abkühlen kann. www.hellbrunn.at



Eine städtische Lebensader entstand im 12. Jahrhundert mit dem Bau des Almkanals. Noch heute sprudelt das Wasser der Königsseeache mitten durch die Altstadt, kühlt quasi „im Vorbeifließen“ Festspielhaus und Salzburg Museum und betreibt etwa auch das Mühlrad der Stiftsbäckerei St. Peter. Der Almkanal lässt sich aber auch ganz hip erleben: Und zwar beim Surfen oder Paddeln auf der stehenden Welle!
Ruhesuchende sind am Leopoldskroner Weiher bestens aufgehoben – einem Naturjuwel inmitten der Stadt Salzburg. Der aussichtsreiche Rundweg, der am Original-Sound-of-Music-Drehohrt Schloss Leopoldskron vorbeiführt, wurde erst vor einiger Zeit neu angelegt. Sehenswert ist das Biotop inmitten der Stadt auch wegen seiner artenreichen Tierwelt.



Ebenfalls ein perfekter Entspannungsort mitten in der Stadt ist das Salzachufer. Wer schon einmal in Flussnähe ist, sollte sich eine Schifffahrt mit der Amadeus Salzburg auf der Salzach nicht entgehen lassen und die Stadt aus einer ungewöhnlichen Perspektive erleben.
Bestens entspannen und abkühlen kann man sich im Waldbad in Anif und natürlich auch in den Freibädern der Stadt: Leopoldskroner-Bad, AYA-Bad und Volksgarten-Bad warten hier auf alle Wasserratten. Ein Überblick über die Wasser-Stadthighlights ist zu finden unter www.salzburg.info.
Flachgau und rund um die Stadt
Sommerfrische Seen, magische Moore & mehr
Nur wenige Autominuten von der Stadt entfernt finden sich einige der beliebtesten Salzburger Seen. Mattsee, Obertrumer See, Wallersee, Fuschlsee oder Wolfgangsee – sie locken ganz klassisch mit Schwimmen, Segeln und Surfen sowie dem Verleih von Elektro-, Tret- und Ruderbooten oder Kajaks.
Eine etwas andere Art, das kühle Nass zu entdecken, gibt es in Seekirchen am Wallersee: Das Stand-Up-Paddeln – kurz SUP. Auf einer Art Surfbrett stehend paddelt man über das Wasser. Das macht nicht nur viel Spaß, sondern trainiert nebenbei auch den gesamten Körper. Genussvoll sportlich sein, das lässt sich auch beim „Genusspaddeln“ erleben. Schnuppertage am Wallersee oder geführte Tagestouren im Kajak-Zweisitzer auf Seen und Flüssen sind sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene ein besonderes Erlebnis.
Wer es noch einen Tick entspannter mag, lässt sich vom elektrisch angetriebenen Fahrgastschiff „Seenland“ über Mattsee und Obertrumer See „chauffieren“. Zwei Seen mit nur einem Schiff? Wie das geht? Die beiden Seen sind durch einen Graben unter der Johannisbrücke verbunden. Bei der Durchfahrt unter der Brücke wird das Dach der „Seenland“ hydraulisch abgesenkt. Damit ist die „Seenland“ das einzige Schiff Österreichs, das zwei Seen befährt. www.seenland-schifffahrt.at
Außerdem sorgen zahlreiche Veranstaltungen an Land und auf dem Wasser für außerordentliches Vergnügen und Unterhaltung. Bei der Seenland-Schifffahrt wird Musik mit Kulinarik verbunden, während man bei einer Hop-on Hop-off Rundfahrt die Seenlandschaft erkundet. Ab 5. Juni 2026 jeden 2. Freitag bis September. Programm findet man hier: www.steiner-nautic.at



Feuchtfröhliche Schätze ganz anderer Art birgt das Antheringer Moor vor den Toren der Mozartstadt: Moore speichern nicht nur Wasser, sondern auch die Wirkstoffe von Heilkräutern und Mineralien. In einem speziellen Verfahren hat das Raggei Bräu in Anthering diese wertvollen Wirkstoffe extrahiert und damit das süffige Moorbier gebraut. Die nächste Stufe der Veredelung passiert in der Edelbrennerei Dürnberger, die aus dem Bier einen feinen Moorbierschnaps brennt. Wahre Geheimnisse also, die im Wasser des Antheringer Moors schlummern.
Vor der eigentlichen Sommer- und Badezeitzwischen Februar und April bietet seit 2026 auch das Sauna-Traunerl am Wolfgangsee ein besonderes Frischeerlebenis. Die mobile, holzbefeuerte Saunakabine verbindet wohltuende Wärme mit der ruhigen Kulisse des Sees und wurde dafür sogar mit dem Zipfer Tourismuspreis ausgezeichnet. Ein außergewöhnlicher Rückzugsort auf dem Wasser, der Natur, Entspannung und Erlebnis auf besondere Weise vereint. www.traunerlfahren.at
Tennengau
Badespaß, Nervenkitzel & Gourmet-Fische
Vom idyllischen Badesee bis zum Freibad mit Erlebnisbecken und Riesenrutsche bietet der Tennengau sommerlichen Badespaß für die ganze Familie: Der Wiestalstausee in Adnet, das Erlebnisbad Abtenau, die Naturbadanlage im Waldbad Annaberg-Lungötz, der Wasserpark in Rußbach mit Kanustrecke und Naturteich, der Seepark mit Rutsche in St. Martin oder das Aqua Salza in Golling – da ist für jeden Badegeschmack das Richtige dabei. www.tennengau.com
Für erfrischende Abkühlung nach oder während einer Wanderung oder einer Radtour entlang der Lammer von Scheffau nach Golling sorgt die Freizeitanlage Harrbergsee. In der imposanten Lammerklamm wird die Kraft des Wassers besonders deutlich. Das tosende Naturschauspiel aus Licht, Schatten und Wasser beeindruckt Jahr für Jahr zahlreiche Besucher. Ein beliebtes Familien-Ausflugsziel im wildromantischen Lammertal ist der Mühlenrundweg, auch Herzerlweg genannt, in Scheffau. Entlang des Schwarzenbachs führt der Weg vorbei an zahlreichen alten Mühlen, Kraftplätzen und Aussichtspunkten. www.lammerklamm.at
Den Titel „Erlebnisschlucht“ haben sich auch die Salzachöfen verdient: Mit dem Flying Fox lernt man dieses beeindruckende Naturdenkmal aus einer völlig neuen Perspektive kennen. Nach einer kurzen Wanderung durch die Schlucht, bei der man historische und geologische Fakten mit auf den Weg bekommt, startet man zum 800 Meter langen Flug durch die Felsen. Ein richtiger Nervenkitzel! Das Extra für Actionhungrige: Ein Nightflight, bei dem man nur das Grollen des reißenden Gebirgswassers hört und ein paar Fackellichter in der Ferne sieht – und ansonsten nur tiefschwarze Nacht.



Die beste Belohnung für den überwundenen Nervenkitzel und zurückgelegte Wander- und Radkilometer ist mit Sicherheit ein „Bluntautalsaibling“ aus der Küche von Andreas Döllerer: Der Fisch, der am Vormittag noch im kristallklaren Wasser geschwommen ist, kommt abends frisch auf den Tisch. Ein absoluter Gaumenschmaus – wie übrigens alles, das in „Döllerer‘s Genusswelten“ in Golling auf den (Laden)-Tisch kommt. www.doellerer.at
Und apropos Bluntautal: Dieses Naturschutzgebiet ist in seiner natürlichen Schönheit einzigartig und damit einer der bezauberndsten Flecken des SalzburgerLandes. Im glasklaren Wasser der Torrener Ache spiegelt sich die umliegende Bergwelt und in den tiefgrünen Seen – umrandet von weitläufigen Wiesen, die sich perfekt für Picknicks eignen – tummeln sich die Fische. Vor allem an heißen Sommertagen das perfekte Ausflugsziel für Familien und Genuss-Wanderer. www.golling.info
Pongau
Kühle Klammen, klare Jungbrunnen & vitalisierende Thermen
Ein Naturschauspiel der besonderen Art ist die Liechtensteinklamm in St. Johann. Über Jahrtausende hinweg haben sich die reißenden Wassermassen tief in den Berg geschnitten. Stellenweise stehen die Felsen so eng und hoch, dass der Himmel nur mehr als kleiner Streifen zu erkennen ist. Benannt wurde die Schlucht übrigens nach dem Fürsten von und zu Liechtenstein, der 1875 durch eine Spende den Bau von Brücken und Stegen ermöglichte. Highlight der Klamm ist die imposant angelegte Treppenanlage „Helix“, die als Wendeltreppe aus Corten-Stahl bis zu 30 Meter in die Tiefe ragt, wo Besucher*innen atemberaubende Eindrücke des Naturschauspiels erleben können.www.liechtensteinklamm.at
Die Berge einmal anders erleben kann man bei einem Besuch der Eisriesenwelt Werfen, die mit einer Gesamtlänge von rund 42 Kilometern als größte Eishöhle der Welt gilt. Großartige Eisgebilde und Eispaläste von kristallklarer Schönheit locken ins Berginnere und sorgen an heißen Sommertagen für Abkühlung. www.eisriesenwelt.at
Ab dem Frühjahr 2026 wartet ein besonderes Familienerlebnis in Werfenweng. Auf dem Areal des aja Bergresorts Werfenweng (vormals Travel Charme Werfenweng) ist seit heuer das moderne Day & Family Spa geöffnet und verbindet Wasservergnügen, Entspannung und Bergblick auf besondere Weise. Mit Freibecken, Kinderbereichen, Familiensauna und textilfreier Saunalandschaft ist es ein Ausflugsziel für Groß und Klein. www.badehaus-werfenweng.at



Dass das SalzburgerLand mit mehreren Thermalquellen für Gesundheit und Entspannung sorgt, ist allgemein bekannt. Ein ganz besonderer Tropfen ist allerdings das Thermalwasser im Gasteinertal. Es ist mineralisiert und mit natürlichem Radon angereichert. Untersuchungen haben ergeben, dass das Niederschlagswasser in ca. 1.800 Metern Seehöhe versickert, in eine Tiefe über 2.000 Meter absinkt, sich in der Tiefe erwärmt und in ca. 1.000 Metern Seehöhe wieder zutage tritt – aus insgesamt 17 verschiedenen Quellen mit einer Ergiebigkeit von fünf Millionen Litern pro Tag. Dann sorgt es in den Thermen für Gesundheit und Wohlbefinden: Die praktische Berge & Thermen Card beinhaltet die Benutzung der Bergbahnen sowie die Eintritte in die Felsentherme in Bad Gastein, in die Alpentherme in Bad Hofgastein mit den beiden Thermalbadeseen und in das Solarbad in Dorfgastein.
NEU ab 2026 ist hier auch die Kinder und Family Welt Schlossalm, eine große Erlebniswelt auf der Bergstation Schlossalm mit Wasser-Spielstationen für die Abkühlung der ganzen Familie. www.gastein.com
Eine Wohltat der etwas anderen Art verspricht der Filzmooser „Jungbrunnen Kamplbrunn“. Es handelt sich dabei um eine kleine Quelle unterhalb der Bischofsmütze auf fast 2.000 Metern Seehöhe, die nur über steile Grashänge erreichbar ist. Direkt aus einer Felskluft entspringt das eisig kalte Wasser. Es wird erzählt, dass all jene, die von diesem Wasser trinken oder sich damit waschen, mindestens um zehn Jahre jünger werden. Einen Versuch ist das allemal wert! www.filzmoos.at
Auch am Rossbrand wartet mit dem Filz & Moor Bilderbuch- und Moorpfad ein besonderes Naturerlebnis auf kleine und große Entdecker. Die kurze Runde verbindet interaktive Stationen, einen Naturspielpark und spannende Einblicke in die alpine Moorwelt. So wird der Spaziergang zu einem kindgerechten Abenteuer mitten in der stillen, faszinierenden Landschaft von Filzmoos. www.filzmoos.at
Pinzgau
Wilde Wasserfälle, verborgene Schätze & eisige Gipfel
Wenn man vom Wasser im Pinzgau spricht, dann ist hier natürlich der berühmte Zeller See mit dem dazugehörigen Ort gemeint, der sich ans malerisch-idyllische Ufer schmiegt. Ein See, der im Sommer keine Wassersport-Wünsche offenlässt – vom Schwimmen, Segeln und Surfen übers Wasserskifahren, Kajaken und Stand Up Paddeln sogar bis hin zum Yoga am Stand Up-Board.
Seit 2026 wird die Flotte der Schifffahrt am Zeller See auch durch ein Elektroschiff ergänzt. Ausgelegt für bis zu 150 Gäste, fährt das im Juni auf den Namen „Maria Franziska von Trapp“ getaufte Schiff 100 Prozent elektrisch, umweltfreundlich und sehr leise – ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu emissionsarmer Mobilität. www.schmitten.at
Im Pinzgau gibt es gleich zwei echte Wasser-Rekorde: Zwischen Taxenbach und Schwarzach befindet sich die längste Raftingtour im SalzburgerLand. Mit einem professionellen Guide geht es auf der Salzach über rund 12 Kilometer durch wilde, aber auch ruhigere Abschnitte – immer begleitet von beeindruckenden Ausblicken. www.grossarltal.info
Und auch die Krimmler Wasserfälle sorgen für Superlative: Mit rund 380 Metern Fallhöhe zählen sie zu den höchsten Wasserfällen Mitteleuropas und liegen mitten im Nationalpark Hohe Tauern. www.wasserfaelle-krimml.at



Ein Besuch bietet nicht nur den spektakulären Blick auf die tosenden Wassermassen, sondern auch einen besonderen Gesundheitseffekt: Seit 2015 sind die Wasserfälle als natürliches Heilvorkommen offiziell anerkannt und eröffnen Menschen mit Atemwegsbeschwerden, darunter Allergiker, Asthmatiker und wie erst kürzlich bestätigt auch COPD-Patienten, eine natürliche Therapieoption. Erst im Mai 2026 wurde das Hohe Tauern Health-Gesundheitsangebot mit naturbasierten Therapieangebote für Patienten mit chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) erweitert, nachdem eine Studie, die in Zusammenarbeit mit der Paracelsus Universität Salzburg zwischen 2024 und 2025 durchgeführt wurde, positive Wirkungen und eine Linderung der Symptome auch bei COPD-Patienten in den Stadien Gold I-III bescheinigt. www.hohe-tauern-health.at
Imposante Wasserfälle und sprudelnde Quellen prägen auch denNationalpark Hohe Tauern. Als „Tal der Quellen“ beeindruckt das Raurisertal mit mehr als 300 natürlichen Quellen. An 60 Trinkwasserbrunnen entlang der Wege haben Wanderer die Möglichkeit, sich einen erfrischenden Schluck Quellwasser zu genehmigen. Auf Wasserspielplätzen am Wegesrand lernen Kinder spielerisch den Umgang mit dem kostbaren Element. www.nationalpark.at
Und wer noch tiefer in die Natur- und Kulturlandschaft eintauchen möchte, entdeckt am Themenweg „Gletscherlehrweg“ in Kolm Saigurn ein hochalpines Zusammenspiel von „Gold & Eis“. Vorbei an historischen Bergbauspuren führt der Weg Richtung Gletschertor und macht spielerisch sichtbar, wie sich das Goldbergkees verändert. www.nationalpark.at
Ein Arbeitsplatz wie kein anderer ist das Observatorium am Hohen Sonnblick: Bereits seit 140 Jahren wird hoch über den Wolken auf 3.106 Metern geforscht. Die Datenreihen reichen bis 1886 zurück und sind für Wetter- und Klimaforschung international wertvoll. Gleichzeitig ist das Observatorium eng mit dem Rauriser Bergbau und dem Pioniergeist der Region verbunden. www.sonnblick.at
An einem heißen Sommertag verlangt es nach einer Wanderung, einer Radtour oder einer Kletterpartie nach einer Abkühlung. Saalfelden Leogang ist das ideale Ziel für eine Coolcation. Ob beim Birnbachloch, einer Karstquelle nahe des Birnbachgletschers oder dem Stoissengraben, durch dessen Felsen das kühle Gebirgswasser des Buchweißbachs fließt und an dessen Ende ein Wasserfall wartet. Zudem warten der schöne Ritzensee und der Asitz, an dem das Stille Wasser Areal zum Kneippen einlädt, sowie der neue Waldbaden-Wanderweg rund um das Thema Achtsamkeit, der Ruhe und Erholung im Schatten des Waldes bietet. Auch der dichte Wald entlang der Trails bietet Wanderern und Bikern natürlichen Schutz vor der Sommerhitze und eine wohltuende Auszeit inmitten der Natur. www.saalfelden-leogang.at
Wasser, wild und ursprünglich, ist im Salzburger Saalachtal in den verschiedensten Formen und mit allen Sinnen erlebbar: Am Wasserfallweg von Loderbichl zur Almenwelt Lofer, der vorbei an rauschenden Wasserfällen und glasklaren Gebirgstümpeln führt, kann man sich besonders an heißen Tagen eine Abkühlung gönnen. www.lofer.com
In der Saalach bezwingen Sportler in ihren Kajaks einige der anspruchsvollsten Stromschnellen der Welt, während Familien etwas weiter flussaufwärts eine aufregende Kanutour erleben, um sich dann in der Vorderkaserklamm in die glasklaren Fluten zu stürzen. www.vorderkaserklamm.at
Ganz in der Nähe befindet sich die nächste Klamm: Ein Erlebnisweg mit 10 Stationen schlängelt sich durch die Seisenbergklamm in Weissbach, auf dem der Klammgeist Informationen über Umwelt und Natur teilt. www.seisenbergklamm.com
Für alle, die noch mehr Abkühlung wollen, lohnt sich ein Besuch der Lamprechtshöhle. In der Durchgangshöhle herrschen ganzjährig zwischen 4 und 6 Grad. www.lamprechtshoehle.at



Von einer ganz anderen Seite erlebt man das Wasser auf dem Gletscher am Kitzsteinhorn – und zwar in Form von Schnee: Mit Rutschbahnen im Sommerschnee, Schneestrand mit Sonnenliegen, Schneebar u.v.m. Auch im Sommer ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie und für alle, die noch nie zuvor in ihrem Leben Schnee gesehen haben. Auf 3.029 Metern Seehöhe erfährt der Besucher in der „Gipfelwelt 3000“ alles über die lange Reise der Schneeflocke: Von der Landung auf dem Gletscher über die Schneeschmelze im Frühling und den Weg hinunter in den Zeller See. www.kitzsteinhorn.at
Auf ihrer Reise erfährt die Schneeflocke auch, wie sie in Form von Wasser zur Stromerzeugung im Stausee in Kaprun beiträgt, wie sie Fels und Stein formt und schleift und so die imposanten Klammen und Wasserfälle entstehen lässt. Und man lernt auch, dass die Seen und Bäche natürlicher Lebensraum zahlreicher Fischarten sind, die in den hervorragenden Restaurants in der Region frisch auf den Tisch kommen. www.zellamsee-kaprun.com
Lungau
Sagenhaftes Wandern, relaxtes Fliegenfischen & ein See mit Schuss
Ein See im Tal, das ist die eine Sache. Aber ein Bergsee hoch oben, das ist noch einmal etwas ganz anderes: Manche präsentieren sich als kleine, verwunschene Lacke, andere hingegen mit unergründlichen Tiefen, in denen sich die umliegende Bergwelt spiegelt. Im Lungauer Almsommer laden knapp 60 kristallklare Bergseen dazu ein, „erwandert“ zu werden. Zum Beispiel im Rahmen einer Seen-Sagenwanderung. Hinter diesen Gewässern verbergen sich oft spannende Geschichten: Wie zum Beispiel die Sage vom Frimlgeist im Weißpriachtal, die Geschichte vom Hexentanz auf dem Speiereck oder die Erzählung vom geheimnisvollen Kasmandl. Am Weg entdecken Wanderer außerdem zauberhafte Enzian- und Orchideenarten. www.lungau.at/bergseen
Apropos Enzian: Aus heimischem Wasser und der gelben Enzianwurzel fertigt man in Trausners Genusswerkstatt eine erfrischende Limonade mit dem klingenden Namen EnzoALPIN.
Wem dann vor lauter Sagen-Aufregung der Magen knurrt, der stärkt sich in einer der zahlreichen Almhütten am Wegesrand mit Lungauer Köstlichkeiten.



Ein wenig Zeit und Ruhe sollten diejenigen mitbringen, die selbst für das Abendessen sorgen möchten: Und zwar beim Fliegenfischen an der Longa im Weißpriachtal. Mit ihrem mäandernden Verlauf und den verschiedenen Fließgeschwindigkeiten ist die Longa ein Geheimtipp unter Fliegenfischern. Hier wirft man den Köder nach Bach- und Regenbogenforellen, Saiblingen und Äschen aus. Eine Tageskarte kostet € 65,- und es dürfen drei Fische mitgenommen werden. Oder man genießt einfach vom Ufer aus das Naturparadies ringsum. www.salzburgerland.com
Actiongeladen durch das kühle Nass geht es bei einer Rafting-Tour oder bei einem Kajakkurs in den wilden Lungauer Gewässern. Die richtige Adresse für professionelle Guides und die richtige Ausrüstung ist die Alpinschule Firn Sepp in Mauterndorf. www.firnsepp.com
Eine echte Besonderheit, die der Lungau zu bieten hat, ist das sogenannte „Preberseeschießen“. Seit dem Jahr 1834 treffen sich am letzten Wochenende im August die Schützen und schießen auf den See. Richtig verstanden: auf den See. Denn die rund 150 Schützen aus aller Welt versuchen so zu zielen, dass die Kugeln von der Wasseroberfläche abprallen und dann erst die Zielscheiben treffen. Da kann man nur hoffen, dass sich die wohltuende Wirkung des Moorsees auch auf die Schützen überträgt und ihnen eine ruhige Hand verleiht. www.lungau.at