10 gut gewahrte Geheimnisse im SalzburgerLand

Wir schüren die Entdeckerlust für den Sommer 2021

Das SalzburgerLand ist weltberühmt und dennoch hat es sich ein paar gut gehütete Geheimnisse bewahrt. Wir finden allerdings: Jetzt ist genau die richtige Zeit, um diese zu teilen. Denn ungewöhnliche Orte, spannende Naturschauspiele und wahre Raritäten werden für beglückende und überraschende Urlaubsmomente sorgen. Und diese gönnen wir Ihnen von Herzen! Dafür leben wir.

PresseSommer

#1 Die Falkner und ihre Greifvögel auf der Burg Hohenwerfen
Die Beizjagd – die Jagd auf Niederwild wie Feldhasen oder Fasane mithilfe von Greifvögeln – verfügte im Salzburger Fürsterzbistum über eine lange Tradition. Heute wird diese Jagdmethode in Österreich nur noch selten ausgeübt, wurde aber von der UNESCO als „Immaterielles Kulturerbe“ anerkannt. Die Greifvogel­schauen des Historischen Landesfalkenhofes auf der Erlebnisburg Hohenwerfen zeigen, wie gelehrig und klug die Vögel sind. Rund dreißig Tiere – unter anderem Falken, Habichte und Milane – leben und arbeiten gemeinsam mit ihren Falknerinnen und Falknern auf der Burg. Das Wohlergehen der Vögel steht über allem: Die Greifvogelschauen gelten als die besten und spektakulärsten in Österreich.

#2 Die Big 5 der Alpen im Nationalpark Hohe Tauern
Sie zählen zu den größten und eindrucksvollsten Lebenskünstlern des Hochgebirges. Murmeltier, Steinbock, Steinadler, Bartgeier und Gämsen gelten als die „Big 5 der Alpen“. Im Nationalpark Hohe Tauern, dem größten Naturschutz­­gebiet Zentraleuropas, haben sie allesamt einen geschützten Lebensraum gefunden. Wo man sie entdecken kann? Die Großglockner Hochalpenstraße ist ein heißer Tipp. Murmeltiere erkennt man an ihrem lauten Pfiff. Löst sich irgendwo ein Stein, lohnt ein Blick nach oben: Wer weiß, ob nicht gerade eine Gämse oder ein Steinbock durch eine Felswand balanciert. Die Geier hingegen leben im Rauriser Krumltal, ziehen ihre Kreise aber – ebenso wie die Steinadler – im gesamten Nationalparkgebiet.

#3 Der „Lungauer Tauernroggen“ ist eine wertvolle Urgetreide-Sorte
Urgetreide ist groß im Kommen! Wie gut, dass sich im Salzburger Lungau schon vor über 15 Jahren die Bauersfamilien Hötzer (Trimmingerhof), Naynar (Hiasnhof), Löcker (Biohof Sauschneider) und Prodinger (Suppangut) dazu entschlossen haben, den „Lungauer Tauernroggen“ in Bio-Qualität wieder anzubauen. Die uralte Sorte ist besonders widerstandsfähig und gedeiht auf über 1.000 Meter Seehöhe. Heute schätzt man die Sorte dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und der besseren Verträglichkeit. Wo der Roggen und Erzeugnisse daraus gekauft werden können? Etwa im Lungauer Spezialitätenladen „Kemmts eina“ in Tamsweg.

#4 Am Prebersee wird aufs Wasser gezielt und die Scheibe getroffen
Am Prebersee im Salzburger Lungau findet alljährlich im Spätsommer das Preber­schießen statt: Eine spannende Brauchtumsveranstaltung, die es nur gibt, weil das Wasser des Prebersees eine ungewöhnliche Besonderheit aufweist. In dem Moor­see gibt es so viele Schwebeteilchen, dass Projektile, die auf der Wasserober-fläche auftreffen, nicht untergehen, sondern abprallen. Und so schießen die Schützen nicht auf die Zielscheibe, sondern auf den See. Mit ein bisschen Glück landet das Geschütz dann dennoch auf der Scheibe am gegenüberliegenden Ufer. Dieses Phänomen ist so spektakulär und einzigartig, dass sich sogar schon Walt Disney dafür interessierte und das Preberschießen filmen ließ.

#5 Das älteste Restaurant der Welt befindet sich mitten in der Salzburger Altstadt
Alkuin von York galt als einer der wichtigsten Berater von Karl dem Großen, der im Jahr 803 im Erzbistum Salzburg residierte. Bei diesem Anlass schien man den herrschaftlichen Gast kulinarisch beeindruckt zu haben, denn Alkuin, der sich im Gefolge des Kaisers befand, verewigte eine einzige Adresse in seinen Aufzeichnungen: Das St. Peter Stiftskulinarium. Seither werden hier – inmitten der UNESCO-Weltkulturerbestadt – Gäste bewirtet. Goethe soll schon dagewesen sein, Mozart sowieso und dann noch eine kaum enden wollende Liste an prominenten und weniger berühmten Gästen.

#6 Im „Lammertaler Urwald“ wachsen die höchsten Bäume Österreichs
Mit seinen 47 Metern ist der „Lammertaler Wächter“ höher als die Andräkirche in der Stadt Salzburg. Unweit davon steht der „Alte Tax“, eine über 300 Jahre alte Fichte mit einem Stammumfang von mehr als fünf Metern. Dass Tannen, Buchen und Fichten derart alt und mächtig werden, ist eine echte Ausnahme. Was den Bäumen seit Jahrhunderten zugutekommt, ist ihr unzugänglicher Standort. Hoch über dem Lammertal gedeihen sie in einem abschüssigen Waldstück, das nie forstwirtschaftlich genutzt werden konnte. Zum großen Glück: Denn damit entstand mit dem „Lammertaler Urwald“ ein wunderschönes Fleckchen Erde und ein Ausflugsziel für die ganze Familie.

#7 Erkundungstour in der größten wasserführenden Durchgangshöhle der Welt
Der Legende nach lagert ein kostbarer Schatz in der Lamprechtshöhle. Gefunden hat ihn bislang niemand, was auch damit zusammenhängen könnte, dass er längst schon davon geschwemmt wurde. Denn die Lamprechtshöhle gilt als die größte wasserführende Durchgangshöhle der Welt. Nach heftigen Regenfällen können die Höhlenbäche so schnell anschwellen, dass es ein Frühwarnsystem für Besucher gibt. Das ist zum Glück sehr selten der Fall und damit ist ein Besuch der Lamprechtshöhle ein erfrischendes und ungefährliches Erlebnis. Der kleine Schauteil der Höhle ist in gut 90 Minuten erkundet, das gigantische, über 50 Kilometer lange Höhlensystem dahinter bleibt Forschern vorbehalten.

#8 Ein gefräßiger Lindwurm bewacht den größten Bergsee der Ostalpen
Eingebettet in den Niederen Tauern liegt der sagenumwobene Tappenkarsee auf 1.762 Meter See­höhe. Rund 2,5 Stunden dauert die Wanderung vom Jägersee in Kleinarl bis zum größten Bergsee der Ostalpen, der gut 50 Meter tief ist. Auf seinem Grund soll der Legende nach ein gefräßiger Lind­wurm leben, der alles verschlingt, was sich in die Nähe des Seeufers wagt. Obacht heißt es also, wer den großen Zeh in das eisige Wasser stecken möchte. Wer weiß, was da aus den Tiefen aufsteigt!

#9 Die steilste Zahnradbahn Österreichs verrichtet seit fast 130 Jahren ihre Dienste
Seit ihrer Eröffnung am 1. August 1893 befördert die Schafbergbahn Ausflügler verlässlich auf den Schafberg hoch über dem Wolfgangsee. Die steilste Zahnradbahn Österreichs überwindet in rund 35 Minuten knapp 1.200 Höhenmeter. Oben angelangt eröffnet sich ein schier unfassbares 360-Grad-Panorama, das sich vom Höllengebirge über den Dachsteingletscher bis hin zum Hochkönigmassiv und den Watzmann erstreckt. Bei guter Fernsicht sind sogar die Hohen Tauern mit dem 3.798 Meter hohen Großglockner, dem höchsten Berg Österreichs, zu erkennen. Zudem liegen einem sprichwörtlich elf Seen zu Füßen.

#10 Die Postalm ist Österreichs größtes Almengebiet
Mit einer Ausdehnung von 42 Quadratkilometern ist die Postalm das größte Almengebiet Österreichs. Entstanden ist das Weidegebiet als Nebenprodukt der Salzgewinnung im angrenzenden Salz­kammer­­gut. Für die Befeuerung der Sudpfannen in den umliegenden Salinen wurde Holz benötigt: Zahlreiche Wälder wurden gerodet. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts durften dann die Postpferde auf den hochgelegenen Wiesen weiden. Von daher stammt auch der Name. Heute verbindet die Postalm den Tennengau und den Flachgau, die Auffahrt ist über das Lammertal und Strobl möglich. Oben angelangt, finden sich Ausflügler in einem herrlichen Höhenwandergebiet wieder.

 


1. März 2021
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