Die “Generation Winter” im SalzburgerLand

Schon immer. Für immer. Von mutigen Ideen zu einer weltberühmten Wintersportdestination

Große Visionäre und mutige Pioniere, überzeugte Gastgeber und passionierte Bergsportler, kreative Tüftler und so mancher Sturkopf haben über Generationen das SalzburgerLand als Wintersportdestination geprägt und zu großen Erfolgen geführt. Mit ihren Ideen und Vorhaben ebneten sie den Weg für internationale Sportveranstaltungen, für spektakuläre Bergbahnprojekte, für ausgezeichnete Hotels und für weltbekannte Winter-sportorte wie Bad Gastein, Zell am See-Kaprun, Saalbach Hinterglemm, Flachau oder Obertauern. Die „Generation Winter“ im SalzburgerLand hat ihre Liebe und Passion für den Winter und den Wintersport stets mit viel Mut und Weitblick, aber auch auf achtsame und nachhaltige Weise gelebt. Das gilt bis zum heutigen Tage und darüber hinaus.

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Gerade einmal 25 Jahre war Hans Dschulnigg alt, als er im feuchten Kartoffelkeller seines Elternhauses kauerte und sich vor den Soldaten versteckte, die oben in der Stube Karten spielten. Bald schon sollte der Zweite Weltkrieg zu Ende sein, doch davon wusste er in diesem Moment nichts. Die Flucht von Süditalien in sein Heimatdorf Saalbach steckte Hans noch in den Knochen. Einen Teil seiner Jugend hatte ihm das Weltgeschehen geraubt, nicht jedoch seine Visionen. Und die galten den Bergen, dem Skisport und dem aufstrebenden Tourismus. Nur ein Jahr später – am 17. Februar 1946 – wurde in Saalbach der erste und mit 1,8 Kilometer auch längste Schlepplift Österreichs eröffnet. Treibende Kraft und Pionier war Hans Dschulnigg, dessen Enkeltochter Isabella Dschulnigg-Geissler heute in vierter Generation Hotelière ist, zudem Geschäftsführerin der Saalbacher Bergbahnen sowie Club- und Skihütten-betreiberin. Ihr Herz schlägt für das Tal, aus dem sie stammt und für das Erbe ihrer Vorfahren.

Wir sind die „Generation Winter“

Geschichten wie diese bekommt man im SalzburgerLand immer wieder zu hören. Es sind Geschichten, die eine enorme Strahlkraft haben und die weit über eine einzelne Familie hinausgehen: Sie haben einen ganzen Ort, ein ganzes Tal, ein ganzes Land geprägt.

Ex-Skiweltmeister Michael Walchhofer beschreibt die „Generation Winter“ folgendermaßen: „Ich kann für unsere Familie sagen, dass wir die Berge zum Leben brauchen. Sie sind uns in die Seele eingeschrieben. Umso dankbarer sind wir, was unsere Vorfahren an Pionierarbeit geleistet haben. Mein Großvater war ein einfacher Bauer und meldete 1936 vorausschauend das erste Transport­gewerbe mit Pferdefuhrwerk an, damit Wintersportgäste mit ihrem Gepäck nach Zauchensee gebracht werden konnten. Heute gehören wir zu Ski amadé und damit zu Österreichs größtem Skivergnügen. Dabei kann ich sagen – und da spreche ich für das ganze SalzburgerLand – haben wir nie unsere Seele verkauft. Alle Entwicklungen sind Schritt für Schritt passiert und haben uns Einheimischen nie unserer Identität beraubt. Und das spüren auch die Gäste.“

Beispiele … um nur einige zu nennen

Die winterlichen Berge übten immer schon eine besondere Faszination – sowohl auf Einheimische als auch auf Gäste – aus:

  • 1894 wurde der Hohe Sonnblick erstmals mit Ski erobert.
  • 1923 öffnete im SalzburgerLand die erste Skischule ihre Pforten, sechs Jahre später wurde in Hallein die Ski-Stahlkante erfunden.
  • 1958 fand in Bad Gastein die Alpine Ski-WM mit der allerersten Live-TV-Übertragung eines Sportevents statt.
  • 1963 war die erste Pistenraupe Österreichs in Obertauern im Einsatz.
  • Im Dezember 1965 sausten die ersten Skifahrer über die frisch präparierten Hänge des Kitzsteinhorns, dem allerersten Gletscherskigebiet Österreichs.
  • Im Jahr 1991 folgte die Alpine Ski-WM in Saalbach, wo man sich schon jetzt auf die Neuauflage 2025 freut.

Das sind nur einige von zahlreichen Beispielen, die vor Augen führen, welche Pionierarbeit im SalzburgerLand geleistet wurde und bis heute geleistet wird. All diese Beispiele und Entwicklungen lassen aber auch ein tiefes Gefühl der Verbundenheit spüren: Eine Verbundenheit mit dem Winter, mit der Natur, mit den Bergen und mit den Menschen.

Von kleinen Anfängen bis zu großen Siegen

Den Satz „Der Winter steckt in unserer DNA“ hört man im SalzburgerLand ganz oft. Und ja, es ist wahr: Die Liebe zum Winter und zum Schnee knüpft ein starkes Band zwischen den Generationen. Im SalzburgerLand gibt es viele Menschen, die wahrhaft „winterverliebt“ sind. Und das nicht erst seit kurzem: Seit Jahrzehnten geht man hier der Leidenschaft zum Skifahren, zum Langlaufen und Eisstockschießen nach.

Diese Liebe zum Winter hat ebenso wie zahlreiche Ideale und Vorbilder Generationen von herausragenden Wintersportlerinnen und Wintersportler hervorgebracht. Skilegenden wie die Kleinarlerin Annemarie Moser-Pröll oder Marcel Hirscher waren und sind Inspiration, Ansporn und Vorbild zugleich, machten kleine Bergdörfer weltbekannt und trugen ihren Teil dazu bei, dass bislang 400 Weltcuprennen im SalzburgerLand stattgefunden haben. Die Athleten sind ihrer Heimat aus Überzeugung treu geblieben – von Hermann Maier in Flachau über Michael Walchhofer in Zauchensee bis hin zu Marcel Hirscher in Annaberg, der sagt: „Im SalzburgerLand hat der Wintersport eine lange Geschichte und Tradition. Er wird mit Seele und Spirit gelebt und es fühlt sich einfach richtig an, hier skizufahren.“

Generation Winter – das Teilen einer Leidenschaft Die „Generation Winter“ bezeichnet eine große Liebesgeschichte, die nicht nur die Menschen mit dem Winter, sondern diese auch untereinander verbindet: Gestern, heute, morgen – es ist dieses Kontinuum, das trägt und das Wir-Gefühl der „Generation Winter“ stärkt. Und das Einheimische und Gäste im SalzburgerLand miteinander teilen: Weil man der gleichen Leidenschaft nachgeht und sich darin bestens versteht. Der Erfolg und der Ruhm der Wintersportdestination SalzburgerLand begründet sich auf der Fülle, der Vielfalt und dem Stolz auf die Vorfahren und das eigene Erbe. Ein Erbe, auf dem man sich jedoch nicht ausruht, sondern das aus Überzeugung beständig weiterentwickelt wird.


11. Oktober 2022
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