Die Säulen der Nachhaltigkeit im SalzburgerLand

Dafür leben wir: Salzburgs Lebensart wird auch für Gäste spürbar

Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Im SalzburgerLand sind diese so fest im Alltag der Menschen verankert, dass sie nicht in Frage gestellt werden und schon lange Teil der Lebenswirklichkeit sind. Die gelebte Nachhaltigkeit und Rücksichtnahme werden auch für Gäste spürbar: So etwa ist das SalzburgerLand mit seinem hohen Anteil an ökologisch wirtschaftenden Landwirten Bio-Weltmeister. Mit der Bewirtschaftung von rund 500 Almhütten wird hingegen ein uralter Kulturraum gewahrt und gepflegt: Parallel dazu entstand mit dem Salzburger Almsommer ein Produkt, das Menschen begeistert und die Natur erhält. Der Fokus auf regionale Kreisläufe und das Miteinander von Mensch, Tier und Natur, von Landwirtschaft, Tourismus und Politik spiegeln sich in Kulinarik, Regionalität, Mobilität, aber auch in ganz konkreten Angeboten wider.

Nachhaltigkeit & AuszeitPresse

Das SalzburgerLand ist Vorreiter in Sachen „Green Travelling“

Das SalzburgerLand zählt zu den nächtigungsstärksten Bundesländern Österreichs. Dennoch hat man das Land und seine Leute niemals ausverkauft. Aufgrund der langen Geschichte des Tourismus im SalzburgerLand entwickelte er sich hier langsam, vorausschauend und unter Berücksichtigung der besonderen Gegebenheiten. Der Natur als wertvolle Ressource kam dabei immer eine wichtige Rolle zu. Das enge Miteinander von Touristikern, Politikern, Wissenschaftlern, Vereinen, Landwirten und Naturschützern schuf ideale Voraussetzungen für eine Tourismusregion, in der umweltbewusstes Reisen zum guten Ton gehört. So, wie vor hundert Jahren, als die ersten Urlauber zur Sommerfrische kamen, steht das SalzburgerLand noch heute für echte und herzliche Gastfreundschaft, für eine schützenswerte Naturlandschaft, für glasklares Wasser, saubere Luft, gesunde Wälder, idyllische Almen und ein intaktes Leben.

Touristische Produkte gemeinsam entwickeln

Das SalzburgerLand ist sehr kleinstrukturiert und war seit jeher mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Der Grund und Boden der Bauern und Waldbesitzer ist zugleich Erlebnis- und Erholungsraum für Einheimische und Gäste: Das bringt unterschiedliche Wünsche und Ansprüche mit sich, die durchaus über Konfliktpotenzial verfügen könnten. Die Erfahrung jedoch zeigt, dass das nicht der Fall sein muss. Das größere Ganze kann durch ein harmonisches Miteinander, mit Wertschätzung und Respekt der Partner, mit Inklusion anstatt Exklusion gelingen: Das etwa zeigen die gemeinsamen Erfolge im Bereich Almsommer, Bauernherbst oder Alpine Küche.

Das erfolgreiche Miteinander von Landwirtschaft und Tourismus

Was das SalzburgerLand so einzigartig macht, ist seine Geschichte und sein Erbe und dieses ist eng mit der Landwirtschaft verbunden. Die Bäuerinnen und Bauern spielen als Grundbesitzer, als bäuerliche Gastgeber und als Produzenten feinster kulinarischer Köstlichkeiten eine wesentliche Rolle im Tourismus: Sie sind eine der wichtigsten Säulen des Erfolgs. Mit ihrer Erfahrung und ihrem Wissen bereichern sie das touristische Angebot, wodurch eine Wechselwirkung entsteht, von der alle profitieren: Gäste, Bauern und Einheimische ebenso wie die Natur- und Kulturlandschaft. Die touristischen Initiativen wissen das sehr zu schätzen.

SÄULE DER NACHHALTIGKEIT NR. 1:
„Aktiver Umweltschutz, Wahrnehmung und Erhalt kostbarer Ressourcen der Natur“

Wasser, Luft und Boden von allerhöchster Güte bilden die Basis für eine intakte Naturlandschaft. Im SalzburgerLand werden Umwelt, Natur und Klima nach strengen Richtlinien geschützt. So etwa werden jährlich rund zwei Millionen Euro in eine gute Luftqualität in Salzburg investiert. Auf vielen Autobahnen gilt nach dem „Immissionsschutzgesetz Luft“ Tempolimit 80 bzw. 100.
Auch das Wasser zählt zu Salzburgs wichtigsten Ressourcen: Die Berge und Gletscher sind ein kostbarer Wasserspeicher, die von einem intakten Kreislauf abhängig sind. Aus allen Leitungen sprudelt im SalzburgerLand bestes Wasser und sogar Salzburgs Seen und Gebirgsbäche verfügen nahezu flächendeckend über Trinkwasserqualität.
Bäume binden CO2, daher gilt der Wald als echter Klimaschützer. Mehr als die Hälfte der Landesfläche im SalzburgerLand ist von Wald bedeckt. Dieser ist wichtige Einkommensquelle für Kleinwaldbesitzer, doch wie umsichtig und nachhaltig der Wald bewirtschaftet wird, zeigt ein Blick in die Archive: Diese belegen, dass die Waldfläche in den letzten Jahrhunderten deutlich zugenommen hat.

Beispiel 1„Wir sind Bio-Weltmeister“ – ganzheitlich gedachte Landwirtschaft
Als Österreich Mitte der 1990er Jahre der EU beitrat, besann man sich in der Landwirtschaft auf die eigenen Stärken: Das SalzburgerLand konnte sich mit seiner kleinstrukturierten Landwirtschaft und der hohen Qualität der erzeugten Lebensmittel als „Feinkostladen Europas“ positionieren. Mittlerweile ist das SalzburgerLand EU-weit die einzige Region, in der mehr als die Hälfte der Flächen ökologisch bewirtschaftet werden. Der Abstand auf die Nummer zwei ist groß.
Der Ort Seeham ist mit über 80 % Bio-Bauern Österreichs erstes Bio-Dorf und wurde 2015 mit dem Österreichischen Klimaschutzpreis ausgezeichnet.
Im Jahr 2009 wurde die Angebotsgruppe BioParadies Salzburger-Land gegründet: Diese umfasst über 30 Hotels, Restaurants, Gastronomie- und Landwirtschaftsbetriebe sowie Imkereien und Schaubauernhöfe. bioparadies.salzburgerland.com

Beispiel 2 – „Wir achten auf heimische Zutaten“– Regionalität und Saisonalität in der Küche
Das SalzburgerLand ist ein kulinarisches Schatzkästchen mit außergewöhnlichen Zutaten. Alte Rezepte, überlieferte Küchentechniken und Traditionen gingen hier niemals verloren: Auf vielen Almen wird noch von Hand gekäst und gebuttert und auch im Tal finden sich die großen Klassiker der Alpinen Küche in Wirthäusern ebenso wie in der Haubengastronomie. Zahlreiche Genuss-Handwerker, Landwirte und Produzenten haben ihre Abnehmer direkt vor Ort: eine vorbildhafte Kreislaufwirtschaft sorgt für Wertschöpfung in den Regionen und ein unverwechselbares Genusserlebnis für Gäste. Das SalzburgerLand zählt damit zu einer der herausragendsten Kulinarikdestinationen Europas. Aushängeschilder der Alpinen Küche im SalzburgerLand sind die Spitzenköche Karl und Rudi Obauer, Andreas Döllerer, Vitus Winkler, Josef Steffner und Franz Meilinger. Insgesamt mehr als 330 Adressen, die allesamt der Philosophie der Alpinen Küche zuzurechnen sind, finden sich im neuen Via Culinaria-Guide, der im Frühjahr 2021 erscheint. www.via-culinaria.com | www.alpine-kueche.at

Beispiel 3 – „Wir schützen Fauna und Flora“ – Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern
Der Nationalpark Hohe Tauern ist das größte Naturschutzgebiet Zentraleuropas und erstreckt sich über die Bundesländer Salzburg, Kärnten und Tirol. In der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern im SalzburgerLand gibt es 18 Nationalparkorte und 13 Nationalparktäler. Der Nationalpark teilt sich in die „Außenzone“ und in die „Kernzone“, in der die Natur völlig sich selbst überlassen wird. Kürzlich wurden die Sulzbachtäler zum international anerkannten und geschützten Wildnisgebiet erklärt und sind damit Yosemite und Beaver Creek gleichgestellt.
Im Nationalpark Hohe Tauern finden sich auch zahlreiche Tier- und Pflanzenarten, die auf der Roten Liste stehen. In den 1980er Jahren wurden hier etwa wieder Bartgeier angesiedelt, die 1906 in Österreich als ausgerottet galten. Inzwischen freut man sich über eine stabile Population, die im Rahmen von Ranger-Führungen auch beobachtet werden kann. www.nationalpark.at

SÄULE DER NACHHALTIGKEIT NR. 2:
„Klimafreundliche Mobilität und enkeltaugliche Gastfreundschaft“

Das SalzburgerLand profitiert von seiner zentralen Lage mitten in Europa. Der Grenzbahnhof in Salzburg verfügt über zahlreiche Verbindungen nach Deutschland und darüber hinaus. Zu den Hauptverkehrsbindungsstrecken zählen die Bahnverbindungen in Richtung Norden nach Seekirchen (Salzburger Seenland) und Straßwalchen bzw. in Richtung Süden über BischofshofenSt. JohannSchwarzach/St. Veit (Salzburger Sportwelt) ins Gasteinertal, nach Zell am See und weiter über Saalfelden und Leogang. Die S-Bahn-Linie 3 führt grenzüberschreitend von Berchtesgaden, die Stadt Salzburg bis in den Pongau nach Schwarzach/St. Veit. Sowohl im Sommer als auch im Winter stellt das dichte Netz an Railjet-Verbindungen eine klima- und umweltfreundliche Alternative zu individuellen Autofahrten dar. Die Gastgeber sorgen dafür, dass Gäste von den Bahnhöfen abgeholt bzw. am Ende ihres Aufenthalts wieder dorthin gebracht werden. Maximale Flexibilität und Mobilität sind garantiert.

Beispiel 1 – „Von der Küste in die Berge“ – umweltfreundliche Anreise per Bahn
Wie schon in den vergangenen Jahren ist der Sylt-Alpen-Express ein Vorzeigebeispiel für eine klimafreundliche und komfortable Anreise. Ab Pfingsten 2021 geht es zweimal wöchentlich mit dem Nachtzug direkt von Sylt via Hamburg, Hannover, Augsburg und München ins SalzburgerLand und retour. www.nachtexpress.de

Beispiel 2 – „Wir sorgen für unsere Enkel vor“ – erfolgreiche Gastgeber über Generationen
Der Großteil der Unterkunftsbetriebe im SalzburgerLand sind nach wie vor mehrheitlich familiengeführte Hotels, Gasthöfe und Pensionen. In der Entwicklung ihrer Häuser haben sie über Generationen großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt. Beispielhaft dafür ist etwa das Bio-Hotel Rupertus in Leogang, das 1977 eröffnet wurde und mittlerweile für seine Naturküche mit zwei Hauben ausgezeichnet ist oder der Fischerwirt in der Fuschlseeregion, dessen neues WaldSPA ein beeindruckendes Beispiel für die Weiterentwicklung traditioneller Betriebe ist. Das energieautarke Hotel „Alpin Life Resort Lürzerhof“ in Obertauern ist durch ein eigenes Wasserkraftwerk völlig energieautark und verspricht Gästen absolute CO2-Neutralität.

Beispiel 3„Wir ziehen alle an einem Strang“ – vorbildhafte Dorfgemeinschaften
Werfenweng
ist seit vielen Jahren „Alpine Pearl“-Ort: Damit wird allerhöchster Wert auf Klimafreundlichkeit und Nachhaltigkeit gelegt. Für Gäste, die ohne Auto nach Werfenweng anreisen, gibt es die sogenannte „Mobilitätsgarantie“, die mit kostenlosem Shuttle, einem E-Fuhrpark zum Ausleihen und dem „E-LOIS“-Taxi umgesetzt wird. www.werfenweng.eu
Auch in Leogang zieht der ganze Ort an einem Strang: Beinahe alle Hotels versorgen sich mit selbst produzierter Energie aus eigenen Biomasse-Heizwerken, Hackschnitzelwerken, etc. und Gäste können sich E-Autos für Ausfahrten ausleihen. Die Leoganger Bergbahnen haben u.a. Heizgemeinschaften mit benachbarten Hotels gegründet. www.saafelden-leogang.at

Beispiel 4 – „Wir bieten maximale Mobilität im Urlaub“ – klimafreundliche Gästekarten
Gäste bekommen in Salzburgs Ferienorten und Regionen von zahlreichen Gastgebern sogenannte „All inclusive“- bzw. Gästekarten überreicht. Diese inkludieren neben zahlreichen Ermäßigungen bzw. kostenlosen Eintritten zu Sehenswürdigkeiten, Museen etc. die Gratis-Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln. So etwa in Zell am See-Kaprun, in der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern, in der Region Hochkönig oder im Tennengau.
Im Salzburger Lungau können Inhaber der Lungau Card die Linienbusse für nur 1 Euro pro Strecke nutzen. In der Salzburger Sportwelt bringt der extra eingerichtete Wanderbus von 1. Mai bis 31. Oktober Gäste in alle sieben Orte der Region: Karteninhaber zahlen nur 1 Euro pro Strecke.
Auch die SalzburgerLand Card, die käuflich erworben werden, berechtigt zur kostenlosen Nutzung zahlreicher öffentlicher Verkehrsmittel. www.salzburgerlandcard.com
Mit dem Glockner-Bus geht es ganz ohne Auto, dafür sehr komfortabel und in Begleitung eines Nationalpark-Rangers mehrmals pro Woche von Hinterglemm über Zell am See auf die Großglockner Hochalpenstraße. www.glocknerbus.at

SÄULE DER NACHHALTIGKEIT NR.3:
„Wertschätzung und Weitergabe von altem Heilwissen gepaart mit Innovationsgeist“

Nachhaltig gesund bleiben und das bis ins hohe Alter: Das ist das Ziel einer guten Lebensführung. Altes naturkundliches Heilwissen wurde im SalzburgerLand von einer Generation zur nächsten weitergetragen. Von Hand gepflückte Kräuter von naturbelassenen Almweiden wandern in Tees oder werden zu Tinkturen oder Salben verarbeitet, ebenso wie das Harz der Bäume. Topfenauflagen helfen bei Entzündungen, Essigwickel bei Erkältungen und Propolis bei allgemeinem Unwohlsein. Man kennt die Geheimnisse von Omas Hausapotheke und vertraut auf die Kraft der Natur und der Elemente. Mittlerweile konnten Mediziner nachweisen, dass vor allem die Bewegung in der Höhe ein wahrer Jungbrunnen ist. Guter Schlaf, heilsames Thermalwasser, wie es etwa in Bad Gastein aus den warmen Quellen sprudelt, oder Kneippen zählen zu den gesundheitsfördernden Faktoren, auf die Einheimischen vertrauen und von denen Gäste nachhaltig profitieren. Und das nicht nur körperlich. So konnte in einer Studie nachgewiesen werden, dass Paare nach einem gemeinsamen, zumindest 9-tätigen Bergurlaub für 240 Tage eine signifikant bessere Beziehungsqualität angeben.

Beispiel 1 – „Wir kennen die Vorzüge der Höhenlage“ – AMAS Höhenstudie
Die AMAS-Höhenstudie belegt, dass sich ein längerer Aufenthalt in einer Höhenlage von 1.500 bis 2.500 Metern Seehöhe nachweislich positiv auf den menschlichen Organismus auswirkt und sich der Blutdruck stabilisiert. Allergien nehmen ab, die Schlafqualität nimmt zu. Luftverschmutzung und Elektrosmog sind in dieser Höhe kein Thema mehr. Mariapfarr im Salzburger Lungau ist ein Luftkurort, auch die Salzburger Sonnenterrasse mit dem Kurort St. Veit ist für ihr Heilklima bekannt.

Beispiel 2 – „Wir setzen auf medizinische Synergien“ – Gesundheitsregion SalzburgerLand
Moderne Spitzenmedizin und die ganzheitliche Kraft der Natur bilden ein starkes Team: In der Alpinen Gesundheitsregion SalzburgerLand arbeiten sie Hand in Hand. Der Gesundheitsurlaub im SalzburgerLand basiert auf dem 3-Säulen-Prinzip „Alpine Thermen und Wellness“, „Natur und Gesundheit“ und „Medical Health Care“. Natürliche Heilvorkommen wie etwa Radon, gesundheitsaffine Thermalbäder und Hotels, Kliniken und Kurzentren zeichnen die „Alpine Gesundheitsregion SalzburgerLand“ aus. Die vielfältige Angebotspalette der über 50 Partnerbetriebe deckt ganz unterschiedliche Gesundheitsbereiche von Rheuma über Allergien und Asthma bis hin zu Stress- und Burn-out-Symptomen ab und lässt sich in Prävention, Akutbehandlung und Rehabilitation unterteilen. Bei Salzburgs Spitzenmedizinern ist man im Urlaub in allerbesten Händen. Die Natur hingegen ist das ultimative Fitness-Center zum Gesundwerden und Gesundbleiben. gesundes.salzburgerland.com

Beispiel 3 – „Wir kennen Omas Hausapotheke“ – Traditionell Europäische Heilkunde
Das alte Heilwissen aus dem Salzburger Saalachtal kennt man heute als Traditionelle Europäische Heilkunde (TEH). Mittlerweile ist das wertvolle Wissen der Bäuerinnen verschriftlicht und ins Nationale Verzeichnis des „Immateriellen Kulturerbes in Österreich“ aufgenommen worden. Mehr als 700 TEH-Praktikerinnen absolvierten in den vergangenen zwölf Jahren ihre Ausbildung: Darunter zahlreiche Gastgeberinnen aus dem SalzburgerLand wie Katharina Warter vom Mandlberggut in Radstadt, Johanna Maier aus Filzmoos, Margreth Vötter vom Alpengasthof Enzingerboden in Uttendorf/Weißsee, Flora Löcker vom Löckerwirt in St. Margarethen im Lungau oder Nadja Blumenkamp vom Bio-Hotel Rupertus in Leogang. Insgesamt hat der Verein 50 Kooperationspartner, darüber hinaus gibt es TEH-Schaugärten. Interessierte Gäste können an diversen Workshops oder Kräuterführungen teilnehmen. www.teh.at

Beispiel 4 – „Wir erforschen die Natur zu medizinischen Zwecken“ – Hohe Tauern Health
2015 wurden die Krimmler Wasserfälle von der Salzburger Landesregierung als staatlich anerkanntes natürliches Heilvorkommen gemäß des Salzburger Heilvorkommen- und Kurortgesetzes anerkannt. Das Urlaubsangebot „Hohe Tauern Health“ rückt die Krimmler Wasserfälle als wirksames und nachhaltiges Naturheilmittel bei Allergien und Asthma in den Mittelpunkt. Der Sprühnebel im Nahbereich der Wasserfälle reduziert allergische Entzündungen in den Atemwegen und Allergie- und Asthma-Beschwerden verschwinden. Bei einer Therapiedauer von 14 bzw. 21 Tagen kann mit einer anhaltenden Verbesserung von bis zu vier Monaten gerechnet werden. Die „Hohe Tauern Health“-Therapiepakete können bei entsprechender Indikation von österreichischen als auch von deutschen Krankenkassen gefördert werden, für Kinder werden in den Ferien „Asthma Camps“ angeboten. www.hohe-tauern-health.at

SÄULE DER NACHHALTIGKEIT NR. 4:
„Erhalt von Werten und Bräuchen, echtes Miteinander und die Liebe zu Traditionen“

Im SalzburgerLand wird nichts verkitscht oder inszeniert. Ganz im Gegenteil: In der Angebotsentwicklung wird sehr genau darauf geachtet, das Einzigartige und Schöne zu unterstreichen und Bräuche und Traditionen authentisch weiterzugeben. Landestypische Bräuche oder Besonderheiten aus dem bäuerlichen Leben haben durch eine einfühlsame touristische Vermarktung sogar eine Renaissance erfahren. Die Einheimischen selbst wurden sich ihrer eigenen Traditionen etwa durch den Salzburger Bauernherbst, der seit über 25 Jahren in mehr als 70 Orten mit viel Begeisterung und dem ehrenamtlichen Engagement von Vereinen, der Landjugend und Bauern gefeiert wird, wieder bewusst.

Beispiel 1 – „Wir lieben unsere Almen“ – Salzburger Almsommer
Salzburgs Berge und mehr als 500 bewirtschaftete Almen sind ein einzigartiger Erlebnisraum, der Naturliebhabern unzählige Möglichkeiten bietet. Nirgendwo gibt es mehr Almen als hier. Seit 2003 wird der Salzburger Almsommer touristisch beworben und alljährlich mit einem großen Fest eröffnet. Die Almwirtschaft erhielt dadurch wichtige Impulse. Die Bauern wurden mit ihrem großen Angebot von selbst gemachten Produkten und ihrem Beitrag zur Erhaltung der Naturlandschaft auch für Gäste sichtbar: Mit den Einnahmen können zum Teil uralte Almhütten erneuert und erhalten werden.
Für Gäste ist die Alm längst ein Sehnsuchtsort geworden und das rege Interesse an diesem idyllischen Kulturraum bedeutet auch nachhaltige Überlebenschancen für Almbauern. Denn mit der Bewirtung von Wanderern und Gästen mit eigenen Produkten und hausgemachten Gerichten erhalten Familien ein wichtiges finanzielle Zusatzstandbein. www.almsommer.com

Beispiel 2 – „Wir schätzen die bäuerlichen Traditionen“ – Salzburger Bauernherbst
Der Salzburger Bauernherbst ist seit über 25 Jahren eine echte Erfolgsgeschichte. Ursprünglich als touristisches Angebot zur Saisonverlängerung konzipiert, wurden von Anfang an die Landwirte und Vereine mit ins Boot geholt. Was daraus entstand, ist eine „fünfte Jahreszeit“, die von Einheimischen ebenso geschätzt wird wie von Gästen. Für den Salzburger Bauernherbst wird nichts erfunden oder inszeniert. Alles, was in dieser Zeit schon lange Tradition hat, trägt zur bunten Vielfalt des Angebotes und der Veranstaltungen bei. Der Bauernherbst bündelt all diese Veranstaltungen zwischen August und November und hat sogar zur Folge, dass alte Traditionen und Bräuche wieder neu gelebt und geschätzt werden. Der Salzburger Bauernherbst gilt als Vorzeigebeispiel dafür, was möglich ist, wenn alle an einem Strang ziehen. Und er zeigt, dass sich Einheimische für eine Sache ebenso sehr begeistern lassen wie Gäste aus aller Welt. www.bauernherbst.com

Beispiel 3 – „Wir pflegen Authentizität“ – ECHT.SEIN“ im Salzburger Lungau
Seit 2012 ist der Salzburger Lungau UNESCO-Biosphärenpark und damit der größte seiner Art in Österreich. Diese Auszeichnung garantiert eine nachhaltige und naturfreundliche Nutzung der gesamten Region und unterstreicht die Einzigartigkeit der Landschaft. Mehr als die Hälfte aller Lungauer Bauern arbeiten nach biologischen Richtlinien. Im Lungau wird Tourismus originär mit höchster Sensibilität gelebt, wodurch er als beispielhaftes Vorzeigeprojekt für nachhaltige Tourismusformen gilt. Mit der Kampagne „ECHT.SEIN – Salzburger Lungau | Urlaub, der erdet“ geht man in der Region seit einigen Jahren neue Wege in Sachen „Digital Detox“ und „Auszeit vom Alltag“. www.lungau.at

SÄULE DER NACHHALTIGKEIT NR.5:
Naturnahe Kampagnen, nachhaltige Angebote und gute Kommunikation

Gemäß dem Spruch „Wissen schafft Bedeutung“ ist es uns ein Anliegen, alle Maßnahmen sowohl für Einheimische als auch für Gäste erlebbar und damit nachvollziehbar zu machen. Das gelingt mit Vorzeigeprojekten und Angeboten, die Menschen achtsam an das heranführen, was uns am wichtigsten ist. Etwa durch Exkursionen mit Nationalpark-Rangern, mit Workshops, Themenwegen oder geführten Wanderungen. Die transparente Kommunikation ist uns eine Herzensangelegenheit. Studien und Kooperationen werden mit hoch geschätzte Partnern und Institutionen wie etwa der Salzburger Landesregierung, dem Naturschutzbund, der Salzburger Jägerschaft, dem Haus der Natur, der Paracelsus Medizinischen Universität Salzburg oder dem Verein „Respektiere deine Grenzen“ durchgeführt.

Beispiel 1 – „Wir schätzen Salzburger Qualität“ – das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat
Seit 2019 können Lebensmittel mit dem „SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat“ ausgezeichnet werden. Mehr als 150 Salzburger Genuss-Handwerker, Produzenten, Metzgereien und Dirketvermarkter haben ihre Spezialitäten bereits zertifizieren lassen und garantieren damit eine lückenlose Rückverfolgung. Neben Lebensmitteln wie Milch, Käse, Eier, Fleisch, Honig, Obst und Gemüse kann auch Gerichten das Gütesiegel verliehen werden. Das SalzburgerLand Herkunfts-Zertifikat ist eine Initiative in Zusammenarbeit mit der Salzburger AgrarMarketing. www.salzburgschmeckt.at | www.garantiert-regional.at

Beispiel 2 – „Wir pflegen die Natur“ – naturnahe Straßenränder und Pistenpflege im Sommer
Im Jahr 2016 hat die Großglockner Hochalpenstraßen AG (GROHAG) 5.500 m² ihrer Straßenränder in die Blühflächenkampagne NATUR VERBINDET des Naturschutzbundes eingebracht. Das bedeutet, dass die Straßenränder, die sich geografisch bereits im Nationalpark Hohe Tauern befinden, naturnah gepflegt werden. Zwölf verschiedene Orchideenarten blühen entlang der Großglockner Hochalpenstraße. Dazu kommen noch andere seltene Wiesenblumen wie die Türkenbundlilie. Eberhard Stüber, Ehrenpräsident des Salzburger Naturschutzbundes, hat jahrelang Überzeugungsarbeit geleistet, damit diese Pflanzen nicht vorzeitig gemäht werden. www.grossglockner.at
Auch Pisten, die im Sommer als Viehweiden genutzt bzw. spät gemäht werden, sind Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen. Die Schmittenhöhe in Zell am See-Kaprun ist EMAS-zertifiziert („Eco-Management and Audit Scheme“) und übernimmt eine Pionierrolle im Bereich touristischer Umweltpolitik. www.zellamsee-kaprun.com

Beispiel 3 – „Respektiere deine Grenzen“ – Umweltschutz geht uns alle an
Kleine Schilder am Wegesrand oder im Hotel mit Sprüchen „Haltet unsere Berge sauber“ oder „Handtücher auf dem Halter: Ich benutze sie ein weiteres Mal!“ sind freundlich gemeinte Aufforderungen an Gäste, sich aktiv am Umweltschutz zu beteiligen. Bereits seit 1970 gibt es die Aktion „Saubere Berge“ im Alpenverein. Die sachgerechte Entsorgung von Abfällen ist für die meisten – am Berg und auch im Tal – eine Selbstverständlichkeit.

Ausgewählte Sommerpauschale aus der Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern

Hohe Tauern Panorama Trail: „Green Spirit – Klimafreundliches Wandern mit Bahnanreise“
Ab diesem Sommer können sich Freunde von Weitwanderwegen auf ein neues Erlebnis der Extraklasse freuen: Der „Hohe Tauern Panorama Trail“ führt auf zehn Etappen und insgesamt 150 Kilometern von den atemberaubenden Krimmler Wasserfällen bis auf die Schmittenhöhe hoch über Zell am See quer durch die Nationalparkregion Hohe Tauern. Bei jedem Schritt im Blick: Die einzigartige Bergwelt der Hohen Tauern.
Das Urlaubspackage „Green Spirit: Klimafreundliches Wandern mit Bahnanreise“ inkludiert 7 Übernachtungen in qualitätsgeprüften Partnerbetrieben (Unterbringung nach Wahl: Basic/ Classic, Verpflegung: Frühstück und Abendessen), 6 zusammenhängende, ausgewählte Etappen am Hohe Tauern Panorama Trail, Gepäckservice, Shuttletransfer im Rahmen des praktischen Mobilitätsservices, Anreise- und Rücktransfer zum nächstgelegenen Bahnhof, Trail Hotline (Angel´s Service) sowie erweiterte Reiseunterlagen (Angel´s Service).
Preis: ab € 778,- pro Person im Doppelzimmer. Von 21. Juni bis 26. September 2021 täglich buchbar.
Info: Ferienregion Nationalpark Hohe Tauern | T: +43 6562 40939-14 | ferienregion@nationalpark.at | www.nationalpark.at

 


11. März 2021
Newsletter

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr lesen